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Darmerkrankung: CDU-Politiker Peter Tauber dankt seinen Ärzten: "Sie haben mir das Leben gerettet"

Ein Darmleiden hinderte ihn daran, an den Koalitionsverhandlungen teilzunehmen. Und als es bei einer Operation auch noch zu Schwierigkeiten kam, rang Peter Tauber mit dem Tod. Dank eines Noteingriffs ist der CDU-Politiker wieder gesund.

Peter Tauber

Peter Tauber im Oktober 2017

AFP

Eine Notoperation hat dem CDU-Politiker Peter Tauber nach eigenen Worten im vergangenen Jahr das Leben gerettet. Bei einer geplanten Darm-OP sei es im November 2017 zu Komplikationen gekommen, sagte der 43-Jährige der "Bild"-Zeitung. Im Berliner Bundeswehrkrankenhaus sei er notoperiert worden: "Die Ärzte dort haben mir das Leben gerettet!"

Peter Tauber: "Ich hatte Glück im Unglück" 

Tauber, damals CDU-Generalsekretär und heute Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium, litt seinerzeit unter einer entzündlichen Darmerkrankung (Divertikulitis). An den Sondierungs- und Koalitionsgesprächen der Union konnte er deshalb nicht teilnehmen.

"Es ist schwer zu beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn man sofort operiert werden muss - und man die eigene Mutter noch mal anruft", sagte Tauber. Seinen Angaben zufolge trennten ihn bei der Einlieferung ins Krankenhaus nur wenige Stunden vom Tod. "Ich hatte Glück im Unglück."

An politische Ämter habe er zu dieser Krisenzeit nicht gedacht: "Als ich aus dem Krankenhaus kam, war der Job für mich nicht wichtig", sagte der CDU-Politiker aus Hessen. "Heute bin ich froh, dass meine Gesundheit mir erlaubt, meine politische Arbeit fortzusetzen." Er sei wieder gesund - "ohne bleibende Schäden".

nik/DPA