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Saarlands Ministerpräsident zieht sich zurück: Verfassungsrichter für Peter Müller nur "eine Option"

Jetzt ist es offiziell: Saarlands Ministerpräsident Peter Müller zieht sich aus der Politik zurück, Nachfolgerin soll CDU-Kollegin Annegret Kramp-Karrenbauer werden. Zu seiner Zukunft äußerte sich Müller nebulös: Ein Posten als Verfassungsrichter sei nur eine Option von mehreren.

Der saarländische Ministerpräsident und CDU-Landesvorsitzende Peter Müller zieht sich zur Jahresmitte von beiden Ämtern zurück. Das gab der 55-Jährige am Samstag in seinem Heimatort Eppelborn bekannt. Als seine Nachfolgerin für beide Ämter schlug er die derzeitige Arbeits- und Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) vor. Zu seiner beruflichen Zukunft legte sich Müller nicht endgültig fest. Es galt eigentlich als ausgemacht, dass er ein Richteramt am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe übernehmen will. Dazu sagte er nun jedoch nur, das Bundesverfassungsgericht sei "eine Option von mehreren".

Müller ist seit 1999 Ministerpräsident im Saarland. Nach zehn Jahren CDU-Alleinregierung steht er seit November 2009 an der Spitze der erste Koalitionsregierung aus CDU, FDP und Grünen in einem Bundesland.

AFP/ben / AFP