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Zahlen von 2018: Schwerpunkt Ost: Rechte Gewalt in den Bundesländern

Brandenburg vor Sachsen-Anhalt und Sachsen: Gewalttaten mit rechtsextremem Hintergrund hatten im vergangenen Jahr einen klaren Schwerpunkt. Das  zeigt der Verfassungsschutzbericht.

Rechte Gewalt in den Bundesländern 2018

Die Zahl der Rechtsextremisten hierzulande ist laut aktuellem Verfassungsschutzbericht auf einem neuen Höchststand. Die Zahl belief sich 2018 auf 24.100, wie Bundesinnenminister Horst Seehofer bei der Vorstellung des Berichts sagte.

Davon werden 12.700 als gewaltbereit eingestuft. Die Zahl der Gewalttaten nahm im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls leicht zu. Wie die Grafik von Statista zeigt, ist Brandenburg mit 4,74 Taten je 100.000 EinwohnerInnen das am stärksten betroffene Bundesland, gefolgt von Sachsen-Anhalt, Sachsen, Berlin und Thüringen.

Die meisten Taten 2018 in Brandenburg

Damit liegt der Schwerpunkt rechtsextremer Gewalt im Osten des Landes. Im Westen sind das Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen häufigste Tatorte. Hessen, wo Regierungspräsident Walter Lübcke Anfang Juni mutmaßlich von einem rechtsextremen Täter ermordet wurde, liegt mit 0,40 Taten auf dem vorletzten Rang.

Statista/dho