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SPD-Plan für die Finanzmärkte: Steinbrücks Bewerbungsmappe

Steinbrück sagt den Zockern der Finanzmärkte den Kampf an. Die Bewerbung für die Kanzlerkandidatur? Nein, nein, beteuert er. Allerdings er tritt so auf, dass klar werden soll: Ich kann. Und ich will.

Erpressbare Politiker, zockende Banker - Da stimme doch etwas nicht mehr, würden sich die Leute fragen, empört sich Peer Steinbrück. Er ist in seinem Element, wenn er den Bankern an den Kragen will. "Bändigung der Finanzmärkte", steht auf dem Thesenpapier, das er am Mittwoch in Berlin vorstellt. In normalen Zeiten wäre da kein großes Bohei gemacht worden. Aber es sind keine normalen Zeiten: Die SPD will sich bis Ende des Jahres für einen Kanzlerkandidaten entscheiden. Und so ist die Presselobby im Reichstagsgebäude rappelvoll, für die letzten gibt es keine Stühle mehr. Während ein Dutzend Kameraleute Steinbrück ihre Objektive vors Gesicht halten, referiert er über das 25-seitige Konzept. Es wirkt wie eine Bewerbungsmappe für die Kanzlerkandidatur.

Er selbst wischt die K-Frage wieder und wieder vom Tisch. Wer auch immer das am Ende sein mag. "Die Sachausrichtung muss übereinstimmen mit dem Kandidaten." Authentisch müsse er sein. Aber das tue hier nichts zur Sache, beteuert Steinbrück. Dabei soll sein Auftritt jedoch genau das sagen: derjenige bin ich.

Gabriel stolpert, Steinmeier schweigt

SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte bereits seine große Show mit seinem Renten-Plan. Nur, dass ihm die Partei-Linke einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und seine Ideen kritisiert. Die Umfragen bescheinigten ihm ohnehin die geringste Sympathie der Wähler im Vergleich zu den anderen Bewerbern. Und so nutzt Steinbrück nun die Gunst der Stunde und prescht mit seinen Forderungen nach vorne: Ratingagenturen schärfer kontrollieren, Boni der Banker deckeln, Banken am Rettungsfonds beteiligen. Das ist populär und umgarnt gerade den Flügel der Partei, den Gabriel vergraulte. Während SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier kaum noch auf der Bildfläche erscheint, hat sich Steinbrück von seinen beiden Konkurrenten abgesetzt.

Dabei gibt er sich bescheiden, demonstriert bewusst Einigkeit: Steinmeier hätte das Konzept im Vorfeld gesehen, versichert Steinbrück. Doch sein Büro hat es geschrieben. Er könnte damit sich und seine Ideen in Szene setzen, "Ich will nicht mehr, dass Staat und Steuerzahler für illiquide Banken haften", hätte er rufen können, verzichtet aber auf die Formulierung: Wir wollen, wir fordern, wir kritisieren, sagt er stattdessen. Wir, die SPD-Spitze. Dem Duell geht er aus dem Weg. Denn er weiß, dass er mit Inhalten am besten punkten kann.

Steinbrück keilt bereits gegen die Kanzlerin

Steinbrück bringt sich schon einmal gegen Angela Merkel in Stellung: Er wolle keine "marktkonforme Demokratie", wie sie die Kanzlerin ausrief. Im Gegenteil: "Wir wollen eine demokratiekonforme Marktwirtschaft", fordert er. Die Durchsetzung der Finanztransaktionssteuer würde sie verschleppen. "Still ruht der See", wirft er ihr vor und kündigte an nun mit den Grünen in die Offensive zu gehen. "Als Kanzlerkandidat?", fragt ihn einer der Journalisten. Keine Bestätigung, kein Dementi. Er lacht laut. Die ewige Fragerei nach den Personalien könne er längst nicht mehr hören: "Ich bin kein Gladiator", beteuert er. Dabei steht er längst in der Arena.

Von Jonas Gerding
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(