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stern-RTL-Wahltrend FDP fällt unter fünf Prozent


Die Wikileaks-Enthüllungen und die Nachricht über den Maulwurf in der Partei haben den Umfrage-Werten nicht gut getan, die FDP rutscht erneut aufs Jahrestief von 4 Prozent. Gewinner der Woche ist mit einem Punkt die SPD, sie steht nun bei 23 Prozent. Damit liegen Rot-Grün sechs Punkte vor Schwarz-Gelb.

Die FDP ist in der Gunst der Wähler erneut unter die Fünf-Prozent-Hürde gefallen. Im stern-RTL-Wahltrend sank sie im Vergleich zur Vorwoche um 1 Punkt und erreicht mit 4 Prozent wieder ihren Jahrestiefswert. Die Union hält sich wie in den beiden Wochen zuvor bei 34 Prozent. Die SPD steigt um 1 Punkt auf 23 Prozent. Die Grünen verlieren 1 Punkt, bleiben mit 21 Prozent aber weiter stark. Die Linke erreicht unverändert 10 Prozent. Für "sonstige Parteien" würden sich 8 Prozent der Wähler entscheiden (+1).

Zusammen liegt das Regierungslager aus Union und FDP mit 38 Prozent damit 6 Prozentpunkte hinter einem rot-grünen Bündnis (zusammen 44 Prozent).

Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem stern, die Wikileaks-Enthüllungen über einen Maulwurf bei der FDP und die Einschätzung von Außenminister Westerwelle durch die US-Botschaft könnten für FDP-Wähler ein "Störfaktor" gewesen sein. Die Botschaft der vier Prozent aber sei: "Die Partei kommt nicht aus dem Tief heraus."

An der Umfrage nahmen 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 29. November bis 3. Dezember 2010 teil.

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