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Wende-Karrieren: Damals Stasi, heute Polizei

Rund 1800 ehemalige Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit arbeiten mittlerweile bei der Polizei, wie Marianne Birthlers Behörde für die Stasi-Unterlagen in Berlin mitteilte. Pikant: Selbst in der Birthler-Behörde sind alte Stasi-Kader beschäftigt.

Bei der ostdeutschen Polizei sowie bei der Bundespolizei arbeiten nach Angaben der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, rund 1800 frühere Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit. Davon seien 1500 bei der Polizei, weitere 300 bei der Bundespolizei beschäftigt, sagte Birthler der "Sächsischen Zeitung". Im Jahr 1990 sei zudem eine große Zahl von Angestellten des DDR-Staatsapparates etwa beim Zoll in den Dienst der Bundesrepublik übernommen worden. Dort arbeiteten sie heute noch.

Birthler war in den vergangenen Tagen selbst in die Kritik geraten, weil ihre Behörde 52 ehemalige Stasi-Mitarbeiter beschäftigt. Die Arbeit würde dadurch allerdings nicht behindert, so Birthler am Montag. Der sächsische Landesbeauftragte Michael Beleites hatte dagegen erklärt, Mitarbeiter aus dem DDR-Staatsapparat bestimmten bis heute das Klima in Birthlers Behörde und lähmten deren Arbeit. "Ich weiß nicht, wo Beleites diese Erfahrungen gemacht hat", entgegnete Birthler.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.