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Forsa-Umfrage: Schwarz-Gelb führt, doch Schröder vor Merkel

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Hamburg Union und FDP liegen in der Wählergunst bundesweit weiter mit großem Abstand vor SPD und Grünen. Bei der wöchentlichen Fosa-Umfrage im Auftrag des in dieser Woche bereits am Mittwoch erscheinenden Hamburger Magazins stern sowie des Fernsehsenders RTL fiel die Union im Vergleich zur Vorwoche zwar um einen Punkt auf 45 Prozent. Die FDP kommt jedoch unverändert auf 9 Prozent, so dass beide Parteien zusammen eine stabile Mehrheit von 54 Prozent hätten. Die Werte für die SPD (28 Prozent) und die Grünen (8 Prozent) änderten sich nicht, mit zusammen 36 Prozent liegen sie 18 Prozentpunkte hinter Union und FDP. Die PDS stieg um einen Punkt auf 5 Prozent, für „sonstige Parteien“ würden sich ebenfalls 5 Prozent der Deutschen entscheiden.

In der Kanzlerpräferenz liegt Gerhard Schröder (SPD) allerdings 12 Prozentpunkte vor seiner voraussichtlichen Unions-Herausforderin Angela Merkel. 42 Prozent der Deutschen wollen Schröder als Kanzler sehen, für Merkel entschieden sich 30 Prozent. Keinen von beiden wollen 28 Prozent der Bundesbürger in diesem Amt sehen.

Datenbasis: 2003 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger vom 17. bis 20. Mai. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte, Auftraggeber: stern und RTL, Quelle: Forsa.

Deutsche gegen strengere Anti-Rauch-Gesetze

Die große Mehrheit der Deutschen sieht keine Notwendigkeit für schärfere Maßnahmen gegen das Rauchen. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Hamburger Magazins stern, das in dieser Woche bereits am Mittwoch erscheint, halten 60 Prozent der Bundesbürger die derzeitigen Vorschriften und Gesetze gegen den blauen Dunst für ausreichend. Nur 38 Prozent fordern in Deutschland strengere Anti-Rauch-Gesetze. Mit „weiß nicht“ antworteten zwei Prozent der Befragten.

Datenbasis: 1004 Befragte am 19. und 20. Mai. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte, Auftraggeber: stern, Quelle: Forsa.

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