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Forsa-Umfrage: Starke Verluste für SPD - Aber 68 % dafür, dass SPD an Schröder als Kanzler festhält

Die SPD hat wieder kräftig in der Wählergunst verloren.

Die wöchentliche Forsa-Umfrage im Auftrag des stern und RTL ergab, dass nur noch 24 Prozent der Befragten die Sozialdemokraten wählen würden, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Das sind drei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Die Union bekäme unverändert 45 Prozent der Stimmen. Die Grünen, die FDP und die PDS legten jeweils um einen Prozentpunkt auf 13, 8 und 6 Prozent zu.

Trotz des schlechten SPD-Ergebnisses in der Sonntagsfrage wünschen sich 68 Prozent der Befragten, dass die Sozialdemokraten an Kanzler Gerhard Schröder festhalten. 18 Prozent sind dafür, dass Schröder abgelöst wird, vertreten aber die Ansicht, dass die SPD keine personelle Alternative zum gegenwärtigen Kanzler hat. 7 Prozent der Befragten finden, dass Schröder gehen soll und dass die SPD durchaus in der Lage wäre, ihn durch einen anderen Politiker aus ihren Reihen zu ersetzen.

Die meisten Deutschen verfolgen die Fußball-Europameisterschaft vor dem häuslichen Fernseher. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag des stern ergab, dass 69 Prozent der Befragten sich die EM-Spiele zu Hause ansehen. 14 Prozent schauen sich die EM bei Freunden an, 6 Prozent suchen dafür Kneipen und Biergärten auf, und nur 2 Prozent begeben sich für die EM-Spiele vor Großbildleinwände. Immerhin 22 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich die Fußball-EM überhaupt nicht ansehen.

(Datenbasis für die Frage nach der Parteienpräferenz: 2501 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger zwischen dem 14. und 18. Juni, statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte. Datenbasis für die Frage nach dem Kanzlerwechsel: 1004 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 17. und 18. Juni, statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte. Datenbasis für die Frage nach der Fußball-Europameisterschaft: 1004 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 17. und 18. Juni, statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.)