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Kampf gegen den Plastikmüll "Darf Nena noch von 99 Luftballons singen?" – Grünen-Vorschlag spaltet die Twitter-Gemeinde

Niedersachsens Grüne fordern ein Luftballonverbot. Der Vorstoß kommt von Landeschefin Anne Kura – und sorgt für ein gewaltiges Medienecho. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagt die 35-Jährige: "Steigen gelassene Luftballons landen in den allermeisten Fällen in der Natur. Vögel und andere Tiere fressen die weichen Ballonreste und verhungern dann mit vollem Magen." Auch Latexballons seien keine echte Alternative. Der Hintergrund: Die Stadt Gütersloh in Nordrhein-Westfalen hat am Montag beschlossen, bei allen städtischen Veranstaltungen auf fliegende Gasluftballons zu verzichten. Auch in den Niederlanden ist das Aufsteigen lassen von Luftballons bereits vielerorts verboten. Im Netz sorgt die Idee, Luftballons zu verbieten für geteilte Reaktionen. Ob ein Verbot von Luftballons wirklich kommt, ist fraglich. Aus dem SPD-geführten niedersächsischen Umweltministerium ist zu hören, ein Ballonverbot rette die Welt ganz bestimmt nicht. Sicher ist: Aus der Debatte ist noch längst nicht die Luft raus.
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Die Grünen in Niedersachsen fordern ein Verbot für Luftballons. Gründe sind laut Landeschefin Anne Kura der Tierschutz und der Kampf gegen den Plastikmüll. Im Netz wird der Vorschlag der Ökopartei kontrovers diskutiert.

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