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Hamburger Flughafen Mit Corona infiziert: Toter saß in Passagiermaschine aus Istanbul

Eine Maschine von Pegasus Airlines (Archivbild)
Eine Maschine von Pegasus Airlines (Archivbild)
© Wolfgang Minich / Picture Alliance
Schaurige Entdeckung im Flugzeug: Nach Landung einer Passagiermaschine aus Istanbul auf dem Hamburger Flughafen blieb ein Fluggast sitzen - Flugbegleiter entdeckten dann, dass der Mann tot war.

Auf dem Hamburger Flughafen ist eine Passagiermaschine von Pegasus Airlines aus Istanbul mit einem toten Mann an Bord gelandet, ohne dass es jemand zuvor bemerkt hätte. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Montag, wie das "Hamburger Abendblatt" berichtete. Nach der Landung seien alle Passagiere ausgestiegen - bis auf einen. Als Flugbegleiter genauer hinsahen, stellten sie fest, dass der Mann verstorben war.

Der Tote kam aus Schleswig-Holstein

Der Tote war 51 Jahre alt und stammte aus Geesthacht in Schleswig-Holstein. Bei der Obduktion der Leiche wurde festgestellt, dass der Mann mit dem Coronavirus infiziert war. Man vermutet, dass er während des Fluges verstorben ist. Wie er trotz dieser Erkrankung an Bord gekommen ist, wird aktuell ermittelt.

Normalerweise darf so ein Fall nicht eintreten. Wer eine Flugreise antritt, muss einen Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung, eine Genesung oder einen aktuellen Corona-Test vorlegen. Die Fluglinie muss innerhalb von 24 Stunden die Kontaktdaten inklusive Ausweis- und Passnummer übermitteln. Die möglicherweise betroffenen Fluggäste müssen sich dann bei dem für sie zuständigen Gesundheitsamt melden.

Quelle. "Hamburger Abendblatt" (Bezahlinhalt)

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tis

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