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Im Yosemite National Park in Kalifornien: El Capitan: Klettern und klicken Sie sich durch die 1000 Meter hohe Granitwand

Es ist die Wand der Wände in Kalifornien. Über dem Yosemite-Park thront El Capitan, eine senkrechte Granitwand. Als die bekannteste Route gilt die Südkante: Die Erstbesteiger benötigten für "The Nose" 47 Tage. Jetzt kann man die Tour per App mit wenigen Klicks nachklettern.

Einstieg zur legendären Kante "The Nose", der 1000 Meter langen Kletterroute am El Capitan im kalifornischen Yosemite Valley. Zur Seilschaft gehören Caro North, Whit Magro und Tony Brown.

Einstieg zur legendären Kante "The Nose", der 1000 Meter langen Kletterroute am El Capitan im kalifornischen Yosemite Valley. Zur Seilschaft gehören Caro North, Whit Magro und Tony Brown.

Das Mekka der Bigwall-Kletterer Nordamerikas liegt im Yosemite Valley, keine 300 Kilometer östlich von San Francisco entfernt. Dort ragt der El Capitan mit seiner 1000 Meter Granitwand aus dem Yosemite National Park, einem der attraktivsten Reiseziele an der Westküste der Vereinigten Staaten, senkrecht empor. Der das Tal dominierende Berg zieht seit Generationen die Kletterelite aus der ganzen Welt an. An die 70 verschiedene Routen führen durch "El Cap", wie der Granitriese auch genannt wird.

Alle Routen gelten in Alpinistenkreisen als sehr schwer. Die bekannteste Tour führt über die Südkante: "The Nose" wurde 1958 von Warren Harding, Wayne Merry und George Whitmore in 47 Klettertagen erstbegangen, unter großem Einsatz von technischen Hilfsmittel wie Bohrhaken und Trittleitern.

Ab Ende der 1970er Jahre entstand an den Flanken des Berges eine Art Gegenbewegung: das Free Climbing, eine neue Philosophie des Kletterns. Seil und Haken dürfen nur noch der Sicherung dienen - und nicht mehr als Fortbewegungshilfe im Fels. Ohne technische Hilfen wurde "The Nose" erstmals von der Kletterin Lynn Hill im Jahre 1993 bezwungen.

Ein Kletterrekord jagt den nächsten

Seit Jahrzehnten messen sich die Besten unter den Kletterern an diesem Berg mit seinen eisenfesten Granitwänden. Darunter auch die Brüder Alexander und Thomas Huber aus Deutschland, die einen Geschwindigkeitsrekord aufstellten. Für die Route Zodiac, für die normalerweise drei Tage mit Biwak in Hängematten veranschlagt werden, benötigten die Huber-Brüder im Jahre 2004 nur eine Stunde und 51 Minuten.

Der Geschwindigkeitsrekord für die Südkante liegt im Moment bei zwei Stunden und 32 Minuten, allerdings unter Benutzung von Fixseilen und Trittleitern. Als die "Huberbuam" 2006 auf dieser Route unterwegs waren, filmte sie der Regisseur Pepe Danquart - für den preisgekrönten Dokumentarfilm "Am Limit".

Kürzlich kletterte eine Dreierseilschaft mit besonderem Gepäck über die Südkante zum Gipfel. Zwei acht Kilogramm schweren Kamerarucksäcke hatten sie dabei, um die Route mit 360-Grad-Bildern zu dokumentieren.

Auf den folgenden Seiten der Fotostrecke zeigen wir schwindelerregende Momente der Durchsteigung aus der interaktiven App, die es kostenlos für Tablets und Smartphones gibt. Sie ist sowohl für Apple- als auch Android-Geräte erhältlich - inklusive einer 3D-Animation.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(