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"Ottos Reise" in Kenia Reifenwechsel mit Löwen im Nacken


"Ottos" Reise ist Geschichte. In Berlin endete der Weg, der Gunther Holtdorf und seinen Wagen "Otto" um die Welt führte. Mit ihm reist der stern noch einmal von Land zu Land. Diesmal: Kenia.

Eine Reise wie keine zweite: Gunther Holtdorf hat in 26 Jahren mit einem Geländewagen 215 Länder dieser Welt bereist. Begleitet wurde er 22 Jahre lang von seiner inzwischen verstorbenen Frau Christine. Den Wagen, der sie um die Welt trug, taufte Holtdorf liebevoll "Otto". Gemeinsam bereisten sie alle Kontinente, durchquerten Wüsten und Flüsse, erkundeten Urwälder und Gebirgslandschaften. Zusammen mit dem stern präsentiert Gunther Holtdorf "Ottos Reise" in einem einzigartigen Online-Projekt.

Noch einmal bereisen wir mit Holtdorf die Länder dieser Welt. Kenia stand ganz am Anfang der weltumspannenden Autotour. Und gleich zu Beginn gab es eine Panne, die man vielleicht erst nach einer viel längeren Fahrt erwartet hätte.

Denn in Gunther Holtdorfs erstem Reiseland in Afrika gab es gleich den ersten Plattfuß: Bei der Fahrt durch die offene ostafrikanische Savanne war auf einer Schlammpiste plötzlich die Luft raus aus "Ottos" Hinterreifen. Holtorf musste raus in den Dreck, um den Wagen hochzubocken und den Reifen zu wechseln. Einziges Problem: In der Savanne rings herum lebten viele Löwen. Einige davon hatte er gerade erst direkt neben seinem Wagen fotografiert.

Doch es half nichts: Gunther Holtorf machte sich daran, den Reifen zu wechseln - den Blick immer auf die viel zu nah stehenden Büsche gerichtet, stets auf dem Sprung. Mehr als nur einmal glaubte er, es hinter sich rascheln zu hören. Es war einer der schnellsten Reifenwechsel auf der 26-jährigen Tour – und einer der gefährlichsten.

Dies und noch viel mehr über Kenia berichtet Gunther Holtdorf im Kapitel "Der Auftakt zu Ottos großer Reise" in Worten, einer umfangreichen Fotostrecke und einem reich animierten Video.


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