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"Ottos Reise" im Oman: Wüste, Wind und Weihrauch

Gunther Holtdorf fuhr mit seinem Geländewagen "Otto" um die Welt. Mit ihm reist der stern von Land zu Land. Diesmal durch den geheimnisvollen Oman auf der Ostseite der Arabischen Halbinsel.

Otto parkt an der Corniche von Muskat. An der Uferpromenade der Hauptstadt steht die überdimensionale Skulptur eines Weihrauchgefäßes.

Otto parkt an der Corniche von Muskat. An der Uferpromenade der Hauptstadt steht die überdimensionale Skulptur eines Weihrauchgefäßes.

Eines von 215 Ländern und Territorien, das Gunther Holtorf mit seinem Geländewagen "Otto" bereiste, ist das Sultanat Oman. Zusammen mit seiner Frau Christine kamen sie 2005 aus dem Jemen in den Süden des Landes, das sich bis heute seine Ursprünglichkeit bewahrt hat - im Gegensatz zu Dubai in den benachbarten Vereinigten Arabischen Emiraten.

Da große Teile des Staates Oman, der mit 310.000 Quadratkilometern etwas kleiner als die Bundesrepublik Deutschland ist, aus Wüstengebieten bestehen, können Reisende hier ein "Sahara-Feeling" erleben, wie Gunter es nennt.

Noch bis in die 70er Jahre verfügte das Land über keine nennenswerte Infrastruktur. Erst nach einem Staatsstreich durch Sultan Qabus, der bis heute an der Macht ist, änderte sich das: Der Oman öffnete sich, Straßen wurden gebaut und die Erdölfelder erschlossen.

Zum Oman gehört auch die Enklave Musandam an der Nordspitze der Arabischen Halbinsel an der Straße von Hormus. Das Gebirge steigt in dieser Fjordlandschaft bis auf eine Höhe von fast 300 Metern. Christine und Gunther Holtorf besuchten auch diese entlegene Ecke des Landes und sahen viele alte Forts, die vor hunderten von Jahren aus Lehmziegeln errichtet wurden und heute zum Weltkulturerbe der Unesco gehören.

Dies und noch viel mehr über den Oman berichtet Gunther Holtdorf im Kapitel "Sahara-Feeling ohne Sahara" in Worten, einer umfangreichen Fotostrecke und einem Video.

Das Projekt

Eine Reise wie keine zweite: Gunther Holtdorf hat in 26 Jahren mit einem Geländewagen 215 Länder dieser Welt bereist. Begleitet wurde er 22 Jahre lang von seiner inzwischen verstorbenen Frau Christine. Den Wagen, der sie um die Welt trug, taufte Holtdorf liebevoll "Otto". Gemeinsam bereisten sie alle Kontinente, durchquerten Wüsten und Flüsse, erkundeten Urwälder und Gebirgslandschaften. Zusammen mit dem stern präsentiert Gunther Holtdorf "Ottos Reise" in einem einzigartigen Online-Projekt.

tib

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