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WM-Reiseführer Kapstadt: Tipps für die Traumstadt unterm Tafelberg

Weltmeisterlich! Zur WM hat sich die Stadt am Kap richtig hübsch gemacht und trumpft mit spannenden neuen Hotels, Restaurants, Galerien und Märkten auf. Wir nennen die wichtigsten Adressen.

Von Judith Reker

Neue Hotels:

Der Standort des neuen Fünf-Sterne-Hauses ist unschlagbar: Im historischen Stadtkern, gegenüber der St. George's Cathedral, grenzt das Taj Cape Town an den Company's Garden mit Parlament und Nationalgalerie. Die elegante Lobby liegt in der ehemaligen Zentralbank. Und so wirkt das Prachtexemplar trotz eines Anbaus, als hätte es schon immer hier gestanden (Wale St., Tel. +27-21-819 20.00, www.tajcapetown.co.za ; DZ ab 295 Euro).
Für eine abgefahrene Übernachtung steigt man dem Vier-Sterne-Hotel The Grand Daddy aufs Dach, wo sieben von Künstlern teils schrill gestaltete Wohnwagen der Kultmarke Airstream stehen. Mein Favorit: das Fünfzigerjahre-Modell "Pleasantville" (Long St. 38, Tel. +27- 21-424 72 47, www.granddaddy.co.za ; DZ ab 100 Euro).
Gleich gegenüber liegt das Two Oceans, ein hübsches, sauberes und günstiges Bed and Breakfast inmitten der Ausgehmeilen von Long und Kloof Street (Long St. 47, Tel. +27- 21-422 54 01, www.twooceansbp.co.za ; DZ ab 30 Euro).

Szene-Restaurants:

Die Eröffnung der Duchess of Wisbeach im lebhaften Stadtteil Sea Point hat sich schnell herumgesprochen. Entsprechend voll ist der kleine Raum mit der angrenzenden Bar meistens. Neben der unprätentiösen, aber feinen Küche und der guten Weinkarte ist die Atmosphäre eine Freude - von der reizenden Bedienung bis zum fröhlich bunt gemischten Publikum (Wisbeach Rd. 3, Tel. +27-21-434 15 25). Wie ein Korridor verbindet der Eastern Food Bazaar Longmarket und Darling Street. Wegen seiner frischen und unschlagbar günstigen Gerichte scheint sich halb Kapstadt zur Mittagszeit an den indischen, türkischen und chinesischen Ständen einzudecken (Longmarket St. 96, Tel. +27-21- 461 24 58). Warum nur wirken die langen Holztische und -bänke bei &Union so vertraut? Weil die Betreiber sich auf hochwertige, nach deutschen und belgischen Rezepten gebraute Biere spezialisiert haben. Dazu werden deftige Gerichte und Snacks serviert (Bree St. 110, +27- 21-422 27 70, www.andunion.com ).

Galerien für zeitgenössische Kunst:

Die allmähliche Verwandlung des Industrieviertels Woodstock in das neue kreative Zentrum kann man noch täglich miterleben. Gleich zwei der wichtigsten Galerien für zeitgenössische afrikanische Kunst sind kürzlich hierhergezogen, Michael Stevenson (Sir Lowry Rd. 160, www.michaelstevenson.com) und ein paar Häuser weiter die Goodman Gallery 8 (Sir Lowry Rd. 176, www.goodman-gallery.com).

Shopping-Tipps:

Ebenfalls in Woodstock findet samstags der schöne Neighbourgoodsmarket statt. Auf dem Gelände einer alten Keksfabrik verkaufen kleine Designerläden Kleidung, Schmuck, Accessoires und Spielwaren. Und auf dem Gourmetmarkt kann man sich mit Köstlichem wie frischer grüner Kokosnuss für die nächste Shoppingrunde stärken (Albert Rd. 373-375, www.neighbourgoodsmarket.co.za ; 9-14 Uhr).

Ausgeh-Tipps:

Das originelle Open-Air-Kino Pink Flamingo liegt, umringt von Wohnwagen, auf dem Dach des Hotels "Grand Daddy", wo man mit einem Drink auf Sofas rumlungert. Gelegentlich ist auch Livemusik zu hören (Long St. 38, Tel. +27-21-424 72 47, www.pinkflamingo.co.za ). Der großartige Vaudeville Supper Club bietet eine burleske Show mit hochkarätigen Musik-, Tanz- und Akrobatiknummern. Der Saal hat alles, was dazu gehört: roten Samt, schummriges Licht, Balkone und eine verrucht-rauchige Bühne. In den Pausen werden Drei-Gänge-Menüs serviert (Mechau St. 11, Tel. +27-21-419 90 02, www.vaudeville.co.za ). So früh wie möglich reservieren!

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