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Berge oder Meer Urlaub in Corona-Zeiten - Wohin in den Herbstferien?

Nur nicht zu weit weg, so lautet die Devise, die Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für die nächsten Schulferien ausgebeben hat.
Nur nicht zu weit weg, so lautet die Devise, die Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für die nächsten Schulferien ausgebeben hat.
© Getty Images
Kaum ist die Hauptreise-Saison vorbei, stehen in einigen Bundesländern schon die Herbstferien an. Doch wer verreisen will, sollte sich gut informieren. Ein Überblick zeigt, was bei steigenden Infektionszahlen und Einreisebestimmungen zu beachten ist.

In der Herbstsonne am Strand faulenzen oder in den Alpen wandern: Die Planungen für die Herbstferien sind längst angelaufen. Gerade einmal vier Wochen sind es noch, bis mit Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein am 5. Oktober schon die ersten Länder in die Ferien starten. Die übrigen folgen bis Ende Oktober. Doch was ist im Urlaub überhaupt möglich?

Während in Deutschland die Corona-Lage vergleichsweise entspannt ist, wappnen sich einige europäische Urlaubsländer angesichts steigender Infektionszahlen mit neuen Regeln und Auflagen. Ein Überblick, welche Reiseziele gefragt sind und was es in den Ländern zu beachten gilt:

Ziele in Deutschland sind gefragt

Spanien ist trotz Corona als Reiseziel gefragt. "Es gibt noch viele Buchungen", heißt es beim weltgrößten Reisekonzern Tui in Hannover. Die Kanaren sollten zudem bald wieder geöffnet werden. Auch Griechenland mit den Schwerpunkten Kreta, Korfu und Rhodos sei aktuell beliebt. Außerdem hoffen die Touristiker, dass viele Kunden auch noch Last-Minute-Urlaube buchen.

Den größten Zuwachs verbucht Tui im Herbst allerdings für Reisen innerhalb Deutschlands. "Viele Menschen haben Wander- oder Sporturlaub in der Heimat gebucht - oder den Sommer übersprungen sind gleich in den Herbst gegangen."

Vorsicht vor Risikogebieten

Wer ins Ausland will, sollte vor der Abreise einen Blick auf eine Online-Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) werfen. Dort wird immer wieder aktualisiert, welche Länder für deutsche Urlauber als Risikogebiete gelten - mit entsprechender Quarantänepflicht bei Rückkehr.

"Ein Land wird nicht mehr als Risikogebiet eingestuft, wenn ein stabiler epidemiologischer Trend mit Unterschreiten der Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche vorliegt", erläutert das Gesundheitsministerium. Neben der bloßen Zahl fließen weitere Faktoren ein, die gemeinsam mit Innen- und Außenministerium bewertet werden: etwa Art und Ausmaß von Ausbrüchen und Krisenmaßnahmen zur Corona-Eindämmung wie Tests.

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tib/DPA

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