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Qualifying in Bahrain: Lewis Hamilton ärgert Vettel und Rosberg

Lewis Hamilton hat eine deutsche Startreihe eins für das Formel 1-Rennen in Bahrain verhindert. Der britische Weltmeister holte sich die Pole Position vor Nico Rosberg und Sebastian Vettel.

Top-Trio im Qualifying von Bahrain: Nico Rosberg, Lewis Hamilton und Sebastian Vettel (von links)

Top-Trio im Qualifying von Bahrain: Nico Rosberg, Lewis Hamilton und Sebastian Vettel (von links)

Lewis Hamilton hat wieder eine deutsche erste Startreihe verhindert und sich die Pole Position für den Großen Preis von Bahrain gesichert. Der dreimalige Formel-1-Weltmeister setzte sich am Samstag in der Qualifikation - wie schon zwei Wochen zuvor - gegen seinen deutschen Teamkollegen Nico Rosberg, dessen Landsmann Sebastian Vettel im Ferrari sowie dessen Stallrivale Kimi Räikkönen durch. Rosberg trennten nur 77 Tausendstelsekunden von Startposition eins.

Für Hamilton ist es die 51. Pole. Er gewann das Flutlichtrennen in Bahrain in den vergangenen beiden Jahren und kann als erster Pilot den Hattrick perfekt machen. WM-Spitzenreiter Rosberg hofft indes, seine Serie von vier Siegen weiter auszubauen.

Als die hell erleuchtete Strecke am frühen Samstagabend freigegeben war, zeichnete sich zumindest ein bisschen der Dreikampf Rosberg, Hamilton und Vettel ab. Vettel fuhr als erster raus, gefolgt von Hamilton und Rosberg.

Gleich Vollgas für eine schnelle Runde: Und Rosberg, Schnellster am Freitag in beiden Trainingseinheiten, setzte sich wieder auf eins, gefolgt von Hamilton und Vettel. Kurz vor Schluss der ersten 16 Minuten schob sich aber noch Vettels Ex-Kollege Daniel Ricciardo im Red Bull vor den viermaligen Weltmeister.

Neuer Modus bleibt umstritten

Gefahren wurde wie schon in Melbourne nach dem neuen, höchstumstrittenen Modus, demzufolge ab einer bestimmten Zeit in den drei Qualifikationsabschnitten alle 90 Sekunden der Langsamste raus ist. Die erhoffte große Action hielt sich erneut stark in Grenzen, über das Format soll an diesem Sonntag noch einmal abgestimmt werden.

Wie schon bei seinem ersten Grand Prix vor zwei Wochen in Australien schaffte es der 21 Jahre alte Pascal Wehrlein im Manor nicht in die zweite K.o.-Runde. Der DTM-Champion belegte Platz 16. Nach dem neuen Modus, der wieder nicht für mehr Action sorgte, scheiden nicht mehr die letzten sechs, sondern die letzten sieben Fahrer nach ersten Abschnitt aus.

Runde 2: Wieder beeilten sich die Siegkandidaten mit ihren schnellen Versuchen. Diesmal landete Hamilton vorn, Vettel auf zwei, dahinter Rosberg. Knapp wurde es für Nico Hülkenberg. Der Emmericher rettete sich aber mit einer starken Runde auf den achten Platz - und damit ins Finale der Qualifikation, das nicht mehr die Top Ten, sondern neuerdings die schnellsten acht Fahrer unter sich ausmachen.
Letztlicht konnte sich Hülkenberg nicht mehr verbessern und wurde Achter.

In den letzten 14 Minuten hieß es erneut: schnell raus. Nacheinander absolvierten Vettel, Räikkönen, Hamilton und Rosberg ihren ersten Versuch. Ein Fahrfehler in der letzten Runde machte Hamiltons Hoffnungen auf die Pole erstmal zunichte, an die erste Runde unter 1:30 Minuten durch Rosberg kam auch Vettel nicht ran.

Dann der nächste Versuch: Und diesmal schlug Hamilton zurück, legte vor. Rosberg fuhr die zweitschnellste, Vettel die drittschnellste Runde, Räikkönen musste als Vierter ausscheiden, danach kam das Aus für Vettel. Einen weiteren Versuch wagte Rosberg nicht mehr, das Qualifying war vor Ablauf der Zeit wie schon in Melbourne gelaufen - mit dem identischen Ergebnis. 

bak / DPA

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