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FORMEL 1: Ein »Rentner« auf Siegestour

Kurz vor seinem Abschied aus der Formel 1, hat »Frührentner« Mika Häkkinen den Schaukelstuhl mit dem Siegertreppchen getauscht. Der Finne holte sich souverän den Sieg beim Großen Preis der USA.

Kurz vor seinem selbst gewählten Abschied aus der Formel 1, hat »Frührentner« Mika Häkkinen noch einmal den Schaukelstuhl mit dem Siegertreppchen getauscht. Der schweigsame Finne holte sich souverän den Sieg beim Großen Preis der USA in Indianapolis. Silberne Gesellschaft auf dem Siegertreppchen leistete Häkkinen sein Teamkollege David Coulthard. Er sicherte sich hinter Michael Schumacher den dritten Rang. Ein Triumph in Indianapolis - es war der 20. seiner Karriere - fehlte dem Finnen noch in seiner persönlichen Erfolgsstatistik. Nach dem WM-Finale am 14. Oktober in Suzuka will Häkkinen der Formel 1 ade sagen.

BMW-Frust

Frust herrschte dagegen im Lager von Williams-BMW: Ralf Schumacher war in der 37. Runde ausgeschieden und gab später zu: »Es war ein Fahrfehler«. Monza-Sieger Juan Pablo Montoya strandete eine Runde später mit Getriebeschaden. Nick Heidfeld kam im Sauber-Petronas nach 73 Runden auf dem Hochgeschwindigkeits-Kurs als Sechster, Prost-Pilot Heinz-Harald Frentzen als Zehnter ins Ziel.

Jordan-Pech

Von guter Stimmung war auch beim Jordan-Team wenig zu spüren. Bereits wenige Stunden nach dem Rennen wurde Jarno Trulli sein vierter Rang aberkannt. Die technische Kommission hatte bei der Routine-Inspektion nach dem Rennen festgestellt, dass bei Trullis Auto die Bodenplatte im Heckbereich zu stark abgeschliffen war. Von Trullis Pech profitierten Eddie Irvine, Nick Heidfeld und Jean Alesi, die auf die Ränge vier bis sechs vorrückten.

Happy-Häkkinen

»Alles was ich wollte, war immer, dieses Rennen in Indianapolis zu gewinnen. Nach den Vorfällen von heute Vormittag war ich sehr enttäuscht. Umso glücklicher bin ich jetzt über den Erfolg«, meinte der Silberpfeil-Sieger, und der um 11 Sekunden geschlagene Schumacher zollte dem zweimaligen Weltmeister Respekt: »Ich freue mich für Mika. Das Ergebnis geht in Ordnung«.

Schumis Punkte-Rekord

Im vorletzten Saisonrennen verpasste der viermalige Weltmeister Michael Schumacher zwar seinen 53. Grand-Prix-Sieg, knackte aber dennoch eine weitere Rekordmarke: Durch Platz zwei hat er in dieser Saison bereits 113 Zähler eingefahren - das schaffte noch kein anderer Fahrer. Die bisherige Bestmarke (108 Punkte) teilte sich »Schumi« mit dem Briten Nigel Mansell. Silberpfeil-Pilot Coulthard legte sich durch seinen dritten Platz selbst den Grundstein für die Vize-Weltmeisterschaft: Mit 61 Punkten liegt er nun sieben Zähler vor Ferrari-Pilot Rubens Barrichello, dessen Ferrari-Triebwerk sich kurz vor Schluss in Wohlgefallen auflöste.

Barrichello-Führung

Während Michael Schumacher seine 42. Pole-Position souverän verteidigte, erwischte Bruder Ralf neben ihm einen ungewohnt schlechten Start: Barrichello und Teamkollege Montoya zogen an dem Kerpener vorbei. Barrichello übernahm in der fünften Runde die Führung - und baute sie kontinuierlich aus. Über zehn Sekunden hatte der Brasilianer nach 20 Runden seinem Teamkollegen Schumacher schon abgenommen, der mit dem volleren Tank gestartet und dann mit einer Ein-Stopp-Strategie unterwegs war. Barrichello kam zwei Mal zum Nachtanken und Reifenwechsel, schon beim ersten Stopp (27. Runde) verlor er aber die Führung.

Probleme bei Schumacher

Monza-Sieger Montoya jagte nun Spitzenreiter Schumacher, zog in der 34. Runde vorbei. Dann kam das bittere Aus - und plötzlich war Häkkinen vorn. Der zweimalige Weltmeister musste die Führung nach seinem ersten Boxenstopp wieder abgeben. Allerdings hatte Michael Schumacher ab Runde 44 Probleme. Der Kerpener kam an seine bisherigen Rundenzeiten nicht mehr heran. Ungefährdet raste Häkkinen nach 1:32:42,840 Stunden über die Ziellinie.

Häkkinens Bestzeit gestrichen

Stinksauer, wütend und wortlos war Häkkinen noch am Vormittag durchs Fahrerlager geschlichen. Dem finnischen Silberpfeil-Piloten wurde seine Bestzeit aus dem Qualifying gestrichen, weil er beim Warm up noch bei roter Ampel aus der Boxengasse auf die Piste eingeschert war. Zur Strafe versetzten ihn die Rennkommissare von der zweiten auf die vierte Startposition. Reihe eins durften sich damit - wie am Nürburgring - die Schumacher- Brüder teilen, wobei sich Weltmeister solidarisch mit Häkkinen zeigte: »Vielleicht war das ein bisschen hart für dieses Vergehen. Da sollte die FIA mal ihren Strafenkatalog überdenken«.

Gedenken an Terroropfer

Noch nie haben so viele Amerikaner ihre Nationalflagge bei einem Event geschwenkt wie am Sonntag auf dem »Indianapolis Motor Speedway«. Den ersten 100 000 Fans wurde an den Eingangstoren das rot-weiß-blaue »Star Bangled Banner« in die Hände gedrückt, um das 90 Jahre alte Renn-Areal in Gedenken an die Terroropfer in einen Hain patriotischer Gigantomanie zu verwandeln. Der Luftraum über der Rennstrecke - halb Oval, halb Straßenkurs - wurde erstmals gesperrt. Von der anfänglichen Sorgfalt bei den Eingangskontrollen war dagegen stündlich weniger zu spüren. Die Fahrer versteigerten Helme und Overalls: Der Erlös soll den Kindern der Terror-Opfer zu Gute kommen.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(