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Formel 1 Sebastian Vettel erobert die Pole Position in Indien


Sebastian Vettel lässt nach seinem Weltmeister-Titel einfach nicht locker. Bei der Premiere in Indien fuhr der Red Bull-Pilot zum 13. Mal in dieser Saison auf die Pole Position, nun hat er den Pole-Rekord von Nigel Mansel im Visier.

Nichts Neues in der Formel 1: Sebastian Vettel hat auch bei der Premiere in Indien die Pole Position erobert. Der Weltmeister schaffte dies schon zum 13. Mal in dieser Saison – damit wackelt der Rekord von Nigel Mansell aus der Saison 1992, der Brite schaffte dieses Kunststück damals in 14 Qualifyings.

Vettel hat noch zwei Chancen gleich- oder sogar vorbeizuziehen, im November steigen noch die Rennen in Abu Dhabi und Brasilien. Zweiter wurde auf dem neuen Buddh International Circuit der Brite Lewis Hamilton im McLaren vor Mark Webber im zweiten Red Bull. Am Start rückt der Australier Webber allerdings auf Rang zwei vor, weil Hamilton wegen einer Strafe aus dem Freitagstraining um drei Plätze zurückversetzt wird.

Sutil überzeugt

Freuen konnte sich auch Adrian Sutil, beim Heim-GP seines Rennstalls Force India fuhr Sutil in die Top Ten und startet von Rang acht. Im Kampf um einen neuen Vertrag setzte Sutil mal wieder ein Ausrufezeichen, zumal er Teamkollege Paul di Resta klar hinter sich ließ. Zuletzt wurde darüber spekuliert, dass Testfahrer Nico Hülkenberg das Cockpit von Sutil bekommen soll.

Von Hamiltons Rückstufung profitierten auch Fernando Alonso und Jenson Button. Alonso startet vom dritten Platz aus, neben ihm in der zweiten Startreihe steht mit Button der zweite McLaren. Mercedes-Fahrer Nico Rosberg belegte Rang sieben.

Rückschläge für Schumacher und Glock

Michael Schumacher schaffte es nicht in den entscheidenden dritten Abschnitt des Qualifyings. Der Mercedes-Pilot verlor mal wieder das Duell gegen den direkten Konkurrenten Nico Rosberg, etwas überraschend waren aber auch die beiden Toro Rosso-Piloten Jaime Alguersuari und Sébastian Buemi zu schnell für Schumacher – letztlich reichte es nur für Startplatz zwölf, er wird wegen einer Strafe für den Russen Vitali Petrov aber als Elfter starten.

Für Timo Glock war das Qualifying noch schneller beendet, als es ohnehin in der Regel ist. Der Virgin-Pilot stellte seinen Boliden direkt am Anfang in die Box, wegen eines Getriebeschadens konnte Glock nicht mehr eingreifen. "Mir ist in der ersten fliegenden Runde der fünfte Gang gebrochen", sagte Glock, der nun aus der letzten Reihe starten muss, wegen seiner Zeiten aus dem Freien Training aber nicht um seinen Startplatz zittern muss.

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