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FORMEL 1: Stuck sieht Mercedes unter Druck

Der ehemalige Formel-1-Fahrer Hans-Joachim Stuck sieht McLaren-Mercedes vor dem Großen Preis von gegenüber Ferrari im Nachteil.

Der ehemalige Formel-1-Fahrer Hans-Joachim Stuck sieht McLaren-Mercedes vor dem Großen Preis von Malaysia in Kuala Lumpur gegenüber Ferrari im Nachteil. »Bei McLaren-Mercedes ist mit Sicherheit Feuer unterm Dach. Sie haben bestimmt nicht damit gerechnet, dass sie von Ferrari so düpiert werden, wie es in Melbourne geschehen ist«, sagt der 50-jährige gebürtige Grainauer in einem Interview mit PREMIERE WORLD.

Zu extreme Modifikationen?

»Es hat sich allerdings beim Testen schon angedeutet, dass es Probleme gibt. Man ist vielleicht mit den notwendigen Entwicklungsschritten ein wenig zu weit gegangen, was die Haltbarkeit dieser Modifizierungen angeht. Für McLaren-Mercedes wird es im Laufe der Saison sehr schwierig werden, wieder Boden gut zu machen«, so Stuck weiter.

Der in Österreich lebende Ex-Formel 1-Pilot, der momentan für BMW in der America Le Mans Serie (AMLS) am Start ist, glaubt, dass McLaren-Mercedes auch dieses Jahr wieder bereits zu Beginn der Saison wichtige WM-Punkte auf Ferrari verlieren könnte: »Wer am Anfang der Saison gut sortiert ist, wird diesen Vorsprung auch eine Zeit lang behalten können. Da wird Mercedes sicherlich daran knabbern müssen, bis die notwendige Haltbarkeit wieder da ist. Das könnte dem Team wertvolle Punkte im Kampf um die Weltmeisterschaft kosten.«

Für Stuck zählt McLaren-Mercedes gemeinsam mit Ferrari trotzdem noch zu den beiden Top-Teams im Formel 1-Zirkus: »Nach Rot und Silber gibt es bezüglich der Leistungsfähigkeit der Teams nach wie vor einen Schnitt. An dem Kuchen hinter den beiden Top-Teams nagen dieses Jahr allerdings mehrere Fahrer und Teams mit. In dieser zweiten Garde ist ein Batzen an Autos mit dabei, der sicherlich noch für viel Spaß und Spannung sorgen wird.«

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