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Zerstörte Brücke in Kambodscha

Grenzkonflikt: Kambodscha und Thailand streiten über Ort für Gespräche

Im wieder aufgeflammten Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha dringt Phnom Penh darauf, die für Mittwoch angekündigten bilateralen Gespräche aus Sicherheitsgründen in Malaysia stattfinden zu lassen. "Aufgrund der anhaltenden Kämpfe entlang der Grenze sollte dieses Treffen an einem sicheren und neutralen Ort stattfinden", erklärte der kambodschanische Verteidigungsminister Tea Seiha in einem Schreiben an seinen thailändischen Kollegen Nattaphon Narkphanit. Dieser beharrte allerdings auf einem Treffen in Thailand.
Thailands Außenminister Sihasak in Kuala Lumpur

Nach Krisengesprächen in Malaysia: Kambodscha meldet neue thailändische Luftangriffe

Kurz nach Krisengesprächen zwischen Thailand und Kambodscha in Malaysia hat Phnom Penh weitere thailändische Luftangriffe gemeldet. Nur wenige Stunden nach den Gesprächen zum wiederaufgeflammten Grenzkonflikt zwischen den Nachbarländern teilte Kambodschas Verteidigungsministerium mit, dass die thailändische Armee am Montag erneut Kampfflugzeuge gegen kambodschanisches Staatsgebiet eingesetzt habe. Zuvor hatten sich beide Länder beim Treffen der Asean-Staaten in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur auf weitere Friedensbemühungen geeinigt. 
Unterzeichnung des Waffenstillstandabkommens im Oktober

Außenminister der Asean-Staaten beraten zu Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha

In Malaysia kommen am Montag die Außenminister des südostasiatischen Staatenverbundes Asean zusammen, um über den Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha zu beraten. Bei den im Dezember erneut ausgebrochenen Kämpfen zwischen den beiden Nachbarländern wurden nach Behördenangaben bislang mindestens 22 Menschen in Thailand und 19 in Kambodscha getötet. Das Treffen in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur könnte nach Angaben aus Bangkok und Phnom Penh zur Entspannung der Lage beitragen.
Eine durch Angriffe zerstörte Brücke in Kambodscha

Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha: Hunderttausende Menschen vertrieben

Hunderttausende Menschen sind offiziellen Angaben zufolge im wiederaufgeflammten Grenzkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand in beiden Ländern vertrieben worden. In Kambodscha seien mehr als 518.000 Menschen vor thailändischen Angriffen geflohen, erklärte das Innenministerium in Phnom Penh am Sonntag. Nach Angaben aus Bangkok wurden auf thailändischer Seite rund 400.000 Menschen vertrieben. Beide Staaten erklärten, dass ein Treffen der südostasiatischen Außenminister am Montag in Malaysia voraussichtlich zur Entspannung der Lage beitragen werde.