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1. Bundesliga Mainz schlägt Nürnberg nach tollem Start


Nach nur einer Minute lagen die Mainzer gegen Nürnberg schon in Führung, nach einer fulminanten Anfangsphase und dem sechsten Treffer von Mohamed Zidan war Nürnberg ein gleichwertiger Gegner, doch das gegnerische Tor traf der Club nicht.

Mit einer eindrucksvollen Startphase hat der FSV Mainz 05 den Höhenflug des 1. FC Nürnberg in der Bundesliga gestoppt. Nach zuletzt drei Siegen in Serie und dem schon fast sicher geglaubten Klassenerhalt unterlagen die Franken vor 34.000 Zuschauern in der ausverkauften Coface Arena nach Treffern von Nicolai Müller (1. Minute) und Mohamed Zidan (22.) sowie dem Anschlusstor von Daniel Didavi (64.) mit 1:2 (0:2).

Einzig der Platzverweis stört Mainzer Jubel

Für den Ägypter Zidan war der Freistoß der sechste Treffer im sechsten Spiel für die 05er. Für Mainz rückt der Klassenverbleib nach dem siebten ungeschlagenen Heimspiel näher. In der Schlussphase sah der bereits verwarnte Adam Szalai wegen einer Schwalbe die Gelb-Rote Karte.

In einer Minute passierte in Mainz so viel wie sonst in einer ganzen Halbzeit. Nach 30 Sekunden traf Eric Maxim Choupo-Moting den Pfosten. Keine halbe Minute später visierte der Deutsch-Kameruner wieder das Gebälk an, diesmal flog der Ball dem für Kapitän Noveski in die Startelf gerutschten Müller vor die Füße zu seinem dritten Bundesliga-Treffer. Zurück blieben konsternierte Nürnberger.

Nürnberg ohne Torgefahr 

Nach dem "Überfall" war es zunächst vorbei mit dem Selbstvertrauen der Franken. Gegen entfesselte Mainzer bot der Club nur noch Stückwerk und gewann kaum noch Zweikämpfe. Erst nach 15 Minuten wurde die Partie ein wenig offener. Doch die Chancen blieben auf Mainzer Seite. Szalai scheiterte nach einer Hereingabe von Müller an FCN-Keeper Raphael Schäfer (18.). Gegen den direkten Freistoß der Mainzer Tormaschine Zidan fast von der Seitenlinie war kein Kraut gewachsen. Vom Innenpfosten sprang der Ball über die Linie.

Mit dem Vorsprung im Rücken schalteten die Mainzer einen Gang zurück. Nürnberg, das den gesperrten Tomas Pekhart durch Albert Bunjaku ersetzte und auch die beiden Ex-Mainzer Markus Feulner und Hanno Balitsch aufbot, wurde im Feld gleichwertiger, aber zwingend waren die Aktionen der Franken nicht.

Ivanschitz hätte das 3:1 erzielen können

Die dahin plätschernde Partie erhielt erst neuen Schwung, als der eingewechselte Didavi mit einem von Jan Kirchhoff abgefälschten Schuss der Anschluss gelang. Bei den Mainzern war die Souveränität plötzlich wie weggeblasen. Sie setzten mehr auf Kampf, um den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Die Franken drängten mit Mann und Maus, Mainz geriet mächtig unter Druck.

Doch der FCN konnte sich keine klaren Einschussmöglichkeiten gegen das Mainzer Abwehrbollwerk herausspielen. Bei einem Mainzer Konter ließ sich Szalai im Nürnberger Strafraum fallen und sah folgerichtig die Ampelkarte. In den Schlusssekunden verfehlte Andreas Ivanschitz das leere Tor (90.+3).

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