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2. Bundesliga: Fürth schlägt Duisburg - Aachen und Rostock nur remis

Die SpVgg Greuther Fürth ist traditionell die Mannschaft, die am Ende der Saison den Aufstieg knapp verpasst. Doch momentan läuft es rund für die Elf von Trainer Mike Büskens, die sich mit 2:1 gegen den MSV Duisburg durchsetzte und den sechsten Sieg in Folge einfuhr. Lange Gesichter gab es hingegen in Rostock und Aachen.

Die SpVgg Greuther Fürth setzt ihren Siegeszug fort. Das Team von Trainer Mike Büskens gewann zu Hause gegen den MSV Duisburg mit 2:1 (0:0). Der Spitzenreiter landete damit den sechsten Sieg in Serie und baute erst einmal die Tabellenführung aus. Vor 9030 Zuschauern, darunter Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger, waren Stefan Fürstner (58. Minute) und Christopher Nöthe (64.) die Torschützen der Spielvereinigung.

Jürgen Gjasula (66.) ließ mit dem 1:2 noch einmal Hoffnung für den letztjährigen Pokalfinalisten aufkommen. Trotz des Rückenwinds durch den Treffer konnte das Team aus dem Ruhrgebiet die Niederlage aber nicht mehr verhindern.

Nach einem ordentlichen Anfang der Gäste übernahmen die Franken mehr und mehr das Kommando. Doch die Überlegenheit konnten die Fürther lange nicht in ein Tor ummünzen, die MSV-Defensive um den sicheren Keeper Florian Fromlowitz hielt sich rund eine Stunde lang schadlos.

Nach einem Pfostenschuss von Olivier Occean war Fromlowitz gegen Fürstners Distanzschuss dann aber machtlos. Der Bann war gebrochen - und nach Nöthes 2:0 strebten die Platzherren dem sicheren Sieg entgegen. Nach dem 1:2 wurde es in der hektischen Schlussphase aber noch einmal spannend.

Nächster Punkt für Aachen

Tabellenschlusslicht Alemannia Aachen wartet indes weiter auf den ersten Saisonsieg. Immerhin erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Peter Hyballa beim SC Paderborn ein 0:0 und holte zum dritten Mal in Serie einen Punkt und Neuzugang David Odonkor feierte einen halbwegs gelungenen Einstand. Der frühere Dortmunder saß 69 Minuten lang auf der Ersatzbank, ehe er vor 7236 Zuschauern nach über fünfjähriger Abstinenz seine Rückkehr in den deutschen Profifußball feierte.

Die Paderborner erarbeiten sich gegen eine unsortierte Gäste-Abwehr ein klares Chancenplus. Die besten Möglichkeiten zur Führung vergaben Ex-Preuße Mehmet Kara (25.), der den Außenpfosten traf, und Matthew Taylor (44.), dessen Kopfball Boy Waterman noch so eben über die Latte lenkte.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte Paderborn die Partie, konnte aber aus der spielerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen. Die einzige nennenswerte Offensiv-Szene der Gäste hatte Shervin Radjabali-Fardi (57.) mit einem Distanzschuss an die Latte.

Auch Rostock nur remis

Hansa Rostock rutscht immer tiefer in den Tabellenkeller und hat bald zu Aachen aufgeschlossen. Der Aufsteiger blieb mit einem torlosen Unentschieden gegen Eintracht Braunschweig auch im siebten Anlauf der erste Saisonsieg versagt. Vor 13.800 enttäuschten Zuschauern in der Rostocker DKB-Arena präsentierten sich die ersatzgeschwächten Mecklenburger in einer an Höhepunkten armen Partie im Abschluss erneut zu harmlos.

Hansa begann das Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger praktisch mit zwei Neuzugängen. Verteidiger Matthias Holst feierte nach über sechzehnmonatiger Verletzungspause endlich sein Comeback und hatte sich zuvor den seit der Verletzungspause wachsenden Bart abrasieren lassen. Der war an manchen Stellen inzwischen über zehn Zentimeter lang. Der 29-Jährige Verteidiger hatte wegen einer Knieverletzung, die seine Karriere gefährdete, die gesamte vorige Saison gefehlt.

Im defensiven Mittelfeld kam zudem Dominic Peitz, der für ein Jahr vom Bundesliga-Aufsteiger FC Augsburg ausgeliehen worden war, zu seinem Debüt im Hansa-Trikot. In der ersten Halbzeit gab es keine einzige klare Chance für das Team von Trainer Peter Vollmann. Auch die überraschend gut in die Saison gestarteten Braunschweiger vollbrachten keine Großtaten.

sportal.de / sportal

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