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2. Bundesliga: Greuther Fürth holt Punkt in Frankfurt - Braunschweig erneut 0 -0

Mit dem gewonnenen Punkt beim FSV Frankfurt hat die SpVgg Greuther Fürth auch die letzten Zweifler überzeugt und den Aufstieg und unter Dach und Fach gebracht. Während die Elf von Mike Büskens feiern durfte, müssen Bochum sowie Duisburg noch um den Klassenerhalt bangen. Braunschweig stellte indes einen Rekord auf.

Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth hat nach dem 1:1 beim FSV Frankfurt seine Aufstiegsfeierlichkeiten fortgesetzt. Bei den Hessen reichte es für die etwas müden Fürther nur zu einem Remis, doch nach dem Schlusspfiff zogen die Profis endlich ihre grünen Aufsteiger-T-Shirts über. Nach der Niederlage von Fortuna Düsseldorf bei Dynamo Dresden am vergangenen Montag standen die Franken bereits praktisch als Aufsteiger fest.

"Alle Eventualitäten können wir mit dem Spiel heute ausschließen. Wir haben unser Ziel endgültig geschafft", sagte Trainer Mike Büskens. Die Frankfurter dagegen feierten einen wichtigen Punkt auf dem Weg zum Klassenverbleib in der zweiten Liga. Björn Schlicke hatte die Gastgeber früh in Führung gebracht (17. Minute), Bernd Nehrig glich für Fürth in der 75. Minute per Foulelfmeter aus.

Gegen unkonzentrierte und nachlässige Gäste kam der defensiv ausgerichtete FSV vor 7120 Zuschauern im Volksbank Stadion zunächst zu einigen Möglichkeiten. Nach einem Freistoß von Zafer Yelen nutzte der ehemalige Fürther Schlicke aus kurzer Distanz schließlich die Chance zu seinem ersten Saisontor.

Fürth benötigte seinerseits einige lange Anlaufzeit, bevor es in der zweiten Spielhälfte seine bekannte Torgefahr entfaltete. Nach einem Foul des Frankfurters Cagara an Prib verwandelte Nehrig gegen den Tabellenzwölften sicher zum 1:1-Endstand.

Remis in Cottbus

Energie Cottbus und der VfL Bochum haben ihre schwarzen Serie derweil fortgesetzt. Mit dem 1:1 (1:0) am drittletzten Spieltag der Saison sind die Lausitzer nun bereits in neun Spielen nacheinander ohne Sieg. Der VfL wartet sogar schon seit zehn Partien in Serie vergeblich auf einen Dreier.

Ob die Punkteteilung vom Freitag vor 15.822 Zuschauern beiden Teams im Kampf um den Klassenverbleib dennoch ein Stück hilft, werden erst die weiteren Spiele der 32. Meisterschaftsrunde zeigen. Derzeit steht Bochum bei 34 Zählern, der FC Energie bei 32.

Der Holländer Jules Reimerink hatte die lange Zeit aktiveren und engagierteren Gastgeber in Führung gebracht (33.). Weitere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt, Daniel Adlung schoss den Ball sogar aus fünf Metern über das Bochumer Tor. Dem VfL gelang bis auf einen gefährlichen Kopfball von Lukas Sinkiewicz (5.) zunächst nicht viel.

Nach zu kurzer Kopfball-Abwehr von Dennis Sörensen schaffte Kevin Vogt mit dem ersten Torschuss seines Team den Ausgleich (58.). Danach besaßen der Japaner Takashi Inui, der eingewechselte Christoph Dabrowski und Daniel Ginczek sogar noch große Chancen zum Bochumer Siegtreffer, den Energie-Torwart René Renno aber verhinderte.

Braunschweig erneut 0:0

Der MSV Duisburg hat ein 0:0 bei Eintracht Braunschweig erreicht und darf noch an diesem Wochenende auf die vorzeitige Rettung hoffen. Das Team von Trainer Oliver Reck ist mit nun 35 Punkten zwei Spielrunden vor dem Saisonende Tabellenelfter. Können am Sonntag der Karlsruher SC gegen Padeborn und der Hansa Rostock beim FC St. Pauli nicht gewinnen, ist der MSV gerettet.

Dass die Duisburger in einem ganz schwachen Fußballspiel mit einem Punkt nach Hause fahren durften, lag an der fehlenden Durchschlagskraft der Niedersachsen. Vor 19.825 Zuschauern war die Eintracht die spielerisch klar bessere Mannschaft, erzielte aber erneut kein Tor.

Für das Team von Trainer Torsten Lieberknecht war es bereits das vierte torlose Unentschiede in Serie vor eigenem Publikum - dies hatte es bisher in der 2. Bundesliga noch nicht gegeben. Für Braunschweig ein allerdings eher trauriger Rekord.

sportal.de / sportal

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