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Geldeinbußen bei Bundesliga-Abstieg Welches Team überraschend am meisten leiden würde


Der HSV und Stuttgart sind die Mannschaften mit den größten Etats im Abstiegskampf. Dennoch würde der Gang in die 2. Liga ein anderes Team finanziell härter treffen.

Natürlich wäre ein Abstieg aus der Bundesliga für jedes der sechs Kellerkinder schlimm. Doch einige Vereine würde es härter treffen als andere. Das liegt vor allem an der Ausschüttung der TV-Gelder. Paderborn und Hertha BSC Berlin kommen am besten weg - beide Teams bekommen von der DFL ohnehin weniger TV-Gelder als die vier Konkurrenten im Abstiegskampf.

Für viele sicherlich überraschend: Die größten finanziellen Einbußen müsste Hannover 96 hinnehmen. Die Niedersachsen stehen in der Fünf-Jahres-Punktetabelle der Liga auf Platz 9, sind damit von allen Abstiegskandidaten am Besten platziert - das hat Auswirkungen auf die TV-Geld-Prämien. Die "Roten" bezogen in dieser Saison über 32 Millionen Euro. Zum Vergleich: Paderborn kassierte 20 Millionen, Hertha BSC knapp 23 Millionen.

Hannover bekommt derzeit zudem 8,5 Millionen Euro aus internationaler Vermarktung, das sind Einnahmen, die auf die Europa-League-Teilnahmen in den Jahren 2011 bis 2013 zurückgehen. Diese Prämie zahlt die DFL nur an Bundesligisten. Insgesamt erhielte Hannover in Liga Zwei also nur TV-Prämien in Höhe von knapp 12 Millionen Euro. Das wären 28 Millionen Euro weniger als in diesem Jahr.

Stuttgart und der Hamburger SV haben zwar einen höheren Etat, geben also mehr für Spielergehälter aus - blickt man jedoch nur auf die TV-Gelder kämen der VfB und der HSV im Vergleich glimpflich davon. Der VfB erhielt in dieser Saison etwas mehr als 24 Millionen Euro, der HSV knapp 26. Beide Clubs würden im Abstiegsfall knapp 13 Millionen Euro weniger kassieren.

Wie teuer der Abstieg wirklich werden kann und welche Verlustfaktoren auf die Vereine zukommen können, lesen Sie hier:

feh

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