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HSV-Niedergang: Hamburg kann seinem Verein nur den Abstieg wünschen

Der HSV könnte am Wochenende erstmals absteigen. Selbst viele Hamburger finden, das wäre mehr als verdient. Vor allem die jahrelange Misswirtschaft im Verein regt auf.

Ein Kommentar von Felix Haas

Rafael van der Vaart kann seinem Hamburger SV im Liga-Endspurt nicht helfen - er fehlt wegen seiner zehnten gelben Karte

Rafael van der Vaart kann seinem Hamburger SV im Liga-Endspurt nicht helfen - er fehlt wegen seiner zehnten gelben Karte

Wenn man als Hamburger derzeit über die Flure seines Büros läuft, dann beobachtet man mehrfach solche Szenen wie diese: Kollegen und Kolleginnen lehnen an den Türrahmen, sie diskutieren - verärgert, traurig, energisch - über: den Hamburger Fußball. Die Lage ist desolat. Beide großen Clubs müssen einen Abstieg fürchten. Wenn es ganz schlimm ausgeht, bleibt der Stadt in der nächsten Saison nur ein Zweitligist übrig. Das Horror-Szenario: der HSV muss erstmals runter in Liga zwei, St. Pauli steigt in die dritte Liga ab.

Das Kuriose bei den Flur-Gesprächen ist allerdings: Während sich in der Causa St. Pauli viele, selbst HSV-Fans, einig sind ("müssen drinbleiben"), gibt es beim Hamburger SV auffällig viele, die sagen: Ein Abstieg wäre mehr als verdient. Man hört dann so etwas wie: "Der HSV ist mal dran."

Natürlich wollen vor allem die eingefleischten HSV-Fans nicht wirklich, dass ihr Club absteigt. Wer weiß schon, wie es in der zweiten Liga weitergeht? Wer weiß schon, ob der direkte Wiederaufstieg gelingt? Oder ob der HSV einer der vielen Traditionsvereine wird, der in der "stärksten zweiten Liga aller Zeiten" versauert? Doch irgendwie sind selbst die Hardcore-Fans von ihrem eigenen Verein genervt. Die Lektion aus den vergangenen Jahren war hart: Jedes Jahr wurde ihnen der Europacup versprochen, jedes Jahr wurden Hoffnungen geschürt, und jedes Jahr mussten die Fans mit van der Vaart und Co. um Bundesliga-Luft knapsen.

"Die Daumen sind ja schon platt"

Den Gemütszustand von Fans beschreibt wie so oft Idol Uwe Seeler am Besten. "Seit Jahren werden im Verein so viele Fehler gemacht. Da muss man sich nicht wundern, dass man in so einer Situation ist", sagt er. Und natürlich hat er auch noch ein schönes Bild parat: "Die Daumen sind ja schon platt, aber ich werde sie noch einmal drücken."

Allein - ob das Daumendrücken noch hilft, ist fraglich. Und auch, ob es wirklich Sinn ergibt. Ein Gang in Liga zwei könnte reinigend wirken. Vor allem auf die Gehaltsstruktur des Kaders. Schließlich verdienen Spieler wie Lasogga oder van der Vaart fast doppelt so viel wie der bestbezahlte Spieler bei einem Spitzenteam wie Mönchengladbach.

Abstieg und dann: Vorbild RB Leipzig

Das ist auch einer der großen Fehler von denen Seeler spricht. In den vergangenen Jahren wirtschafteten Clubbosse und Manager wie Hoffmann, Arnesen und Beiersdorfer wie Kinder, denen Mama mal Kleingeld für Süßes gegeben hat. Sie kauften viele kleine bunte Leckereien, die Bauchschmerzen setzten erst später ein.

Der HSV ist einer der reicheren Clubs in Deutschland. Doch in Zukunft werden nur die Vereine erfolgreich sein, die mit ihrem Geld clever umgehen. Ausgerechnet bei Traditionalisten verhasste Teams wie der kommende Erstligist Ingolstadt oder auch RB Leipzig machen vor, wie man mit Geld umgeht. Sie kaufen nicht wahllos ein, sondern investieren in Jugendarbeit und Talente. Und trotz aller Unkenrufe: Ihre Spieler verdienen nicht unverhältnismäßig viel.

Der HSV muss also nicht nur sportlich (das steht eh fest), sondern auch finanziell generalüberholt werden. Vielleicht sollte man darum die Daumen für einen Abstieg drücken. Vielleicht ist der Verein wirklich "mal dran". In der kommenden Saison kann er sich dann bei RB Leipzig in der zweiten Liga abschauen, wie man Erfolg (mit viel Geld) langfristig plant.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(