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Ehestreit: Frau sieht ihren Ehemann mit einer anderen beim Fußball – und rächt sich gnadenlos

Paul Cohen hatte seiner Familie erzählt, er müsse arbeiten. Dann sah ihn seine Frau plötzlich mit einer anderen im Fernsehen. Ihre Rache traf den Ehemann an seiner empfindlichsten Stelle.

Manchester City Fans im Stadion

Statt wie behauptet beruflich unterwegs zu sein, ging Paul Cohen zu einem Spiel seines Lieblingsvereins Manchester City (Symbolbild)

Getty Images

Seit zehn Jahren sind Shelly Cohen und ihr Mann Paul, beide 41 Jahre alt, schon verheiratet. Das Paar aus der Stadt Warrington im Nordwesten Englands hat zusammen drei Kinder. Doch jetzt befinden sich die beiden in einer tiefen Krise. Es geht um Pauls Fußballleidenschaft, eine kleine Schwindelei, eine blonde Frau, Eifersucht und Rache. Also alles drin für ein mittelschweres Ehedrama.

Paul ist glühender Fan von Manchester City, dem Verein, der gerade die englische Fußball-Meisterschaft gewonnen hat. Klar, dass er im Saison-Endspurt keines der wichtigen Spiele verpassen wollte. Seine Frau hätte ihn lieber zu Hause gehabt, um Zeit mit ihm zu verbringen und Hilfe von ihm im Haushalt zu bekommen. Also ließ sich Paul einen kleinen Trick einfallen, um doch ins Stadion zu können. So berichtet es Shelly Cohen in der englischen Boulevardzeitung "The Sun".

Frau erwischt ihren Ehemann im Fernsehen mit anderer Frau

Paul habe ihr erzählt, dass er am Wochenende arbeiten müsse und sich mit dieser Ausrede zum Fußball geschlichen. Eine lässliche Sünde, sollte man meinen, und vor allem eine, von der die Frau im Normalfall auch nicht unbedingt erfahren muss. Hätte Shelly weiter geglaubt, ihr Mann habe fleißig seinen Job erledigt, wäre womöglich auch alles in Ordnung gewesen. Doch dann kam der Auftritt von Shellys bester Freundin: Die sah Paul im Fernsehen, wie er auf der Tribüne das Spiel verfolgte – und neben ihm eine fremde blonde Frau.

Natürlich bekam Shelly diese Informationen sofort weitergereicht. Schon lange habe sie sich darüber geärgert, dass Paul ständig Fußball an die erste Stelle gesetzt habe, erzählte sie der "Sun": "Ich fühlte mich wie eine Fußballwitwe." Ihren Mann nun auch noch mit einer anderen Frau beim Fußball zu sehen, brachte das Fass zum Überlaufen: "Ich kann nicht glauben, dass ich darauf reingefallen bin. Wie oft mag das schon passiert sein? Er ist ab und zu beruflich unterwegs, aber vielleicht waren das auch alles Lügen."

45.000 Pfund teure Sammlung für fünf Pfund verkauft

Nach zehn Jahren Ehe wusste Shelly natürlich genau, wie sie ihren Mann an seiner empfindlichsten Stelle treffen konnte – seiner Fußballleidenschaft. Paul verfügte über eine Sammlung von alten Fußballkarten und Stadionmagazinen, die einst sein Großvater begonnen hatte und die einen Wert von 45.000 Pfund, also mehr als 50.000 Euro, gehabt haben sollen. Dazu gehörte zum Beispiel ein seltenes Stadionmagazin vom Europapokal-Finale zwischen Eintracht Frankfurt und Real Madrid 1960 – ein absolutes Sammlerstück.

Auf einer Online-Plattform stellte Shelly die Sammlung für den Spottpreis von fünf Pfund zum Verkauf. Natürlich fand sich schnell ein Käufer. Ihr Ehemann war verständlicherweise geschockt, als er merkte, was mit seiner Kollektion passiert war. Die Frau, die neben ihm im Fernsehen zu sehen war, habe er nicht gekannt und nur zufällig auf der Tribüne getroffen, behauptete er. "Es sah schlimmer aus als es war", sagte er der "Sun" und kündigte an, seiner Frau "nie vergeben" zu wollen. Trotzdem bleibt das Paar vorerst zusammen.

Shelly Cohen bereut ihre Kurzschlussreaktion dennoch nicht. Wobei, eine Sache hätte sie im Nachhinein doch anders gemacht: "Ich hätte einige Teile behalten sollen, falls ich ihn noch mal erwische."

Quelle: "The Sun"

Die Verlockungen der Ehe scheinen Männer nicht zu verspüren.
epp

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