Bayern München Bierhoff will Manager der Bayern werden


Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Nationalmannschaft, sehnt sich offenbar nach einem neuen Job. Bei den Bayern könne er sich vorstellen, das Erbe von Uli Hoeneß anzutreten, äußerte Bierhoff. Ein mutiger Vorstoß, zumal Hoeneß' Zukunft noch nicht abschließend geklärt ist.

Oliver Bierhoff und Jürgen Klinsmann werden in Zukunft womöglich wieder gemeinsame Wege gehen. Bei einer Diskussionsrunde am Dienstag an der Sportfakultät der Technischen Universität München brachte sich Bierhoff als Nachfolger von Uli Hoeneß beim deutschen Fußball-Rekordmeister ins Gespräch.

"Ich würde nicht ausschließen, irgendwann mal als Manager beim FC Bayern zu landen. Das hängt einfach von der Konstellation ab", sagte der Manager der deutschen Nationalmannschaft. Ende kommenden Jahres soll Hoeneß als Bayern-Manager aufhören und Präsident und Aufsichtsrats-Vorsitzender des Vereins werden.

Allerdings dementierte Bierhoff seine Aussagen umgehend: "Dies ist ein falsches Zitat", warf er dem ihn zitierenden "Münchner Merkur" vor.

Bierhoff, der nach Klinsmanns Amtsantritt als DFB-Cheftrainer im Juli 2004 den neu geschaffenen Managerposten übernahm, hat beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) noch einen Vertrag bis 2010. "Für die Zukunft kann ich mir alles vorstellen", zitierte der "Münchner Merkur" den 40-Jährigen, der bereits vor Jahren als Bayern-Manager gehandelt worden war.

Ob es schon im kommenden Jahr ein Erfolgs-Duo Klinsmann/Bierhoff in München geben wird, ließ der 70-malige Nationalspieler offen. "Im Moment ist die Nationalmannschaft der tollste Job für mich. Aber wenn eine Aufgabe irgendwann zur Routine und langweilig wird, dann will ich mich weiterentwickeln - fachlich wie menschlich." Aus seiner "Sympathie" zu Bayern-Trainer Klinsmann machte Bierhoff kein Geheimnis.

DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker