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Bayern München: Podolski-Einsatz gegen Köln bleibt fraglich

Noch ist nicht sicher, ob Lukas Podolski zum Spiel gegen Köln in den Bayern-Kader zurückkehrt - trotz der Forderung von Rummenigge und Hoeneß. Auch Bundestrainer Joachim Löw hat sich derweil in die Diskussion um Poldi eingemischt und eine Forderung gestellt.

Die Bosse fordern sein Comeback, Lukas Podolski selbst macht sich derweil Sorgen um seine Situation bei Bayern München. "Ich weiß im Moment nicht, wo ich stehe", sagte der Fußball- Nationalstürmer in der "Sport Bild", "seit sechs Wochen trainiere ich bereits, seit drei Wochen mit der Mannschaft. Ich fühle mich gut und fit." Der Einsatz von Luca Toni ist wegen einer Achillessehnenreizung im rechten Bein fraglich. Ob Podolski aber drei Monate nach seinem letzten Pflichtspiel am Samstag im Bundesligaduell mit seinem alten und neuen Club 1. FC Köln in die Mannschaft zurückkehrt, ist ebenfalls fraglich.

Trainer Jürgen Klinsmann hat Podolski Anfang der Woche bei guten Trainingsleistungen eine Chance gegen Köln in Aussicht gestellt, nachdem Präsident Franz Beckenbauer, Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge und Manager Uli Hoeneß die Rückkehr des Nationalspielers gefordert hatten. "Es wäre unser aller Wunsch beim FC Bayern, wenn er wieder in den Kader zurückkommt, die letzten Monate hier im Club positiv verbringt und sich mit dem einen oder anderen Titel nach Köln verabschiedet", hatte Rummenigge gesagt, "außerdem haben wir eine Verantwortung der deutschen Nationalmannschaft gegenüber, in der Lukas ja Stammspieler ist."

Löw: Podolski soll mehr trainieren

Bundestrainer Joachim Löw hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet. Löw verfolgt die Entwicklung von Podolski sehr genau und riet dem Bayern-Profi via "Bild"-Zeitung, er solle mehr trainieren als alle anderen Bayernspieler: "Er will doch in einem guten Zustand nach Köln kommen. Und vor allem auch wieder für Deutschland spielen." Außerdem solle er bis zum Saisonende nicht an Köln denken: "Jubeln mit den FC-Fans wie im Hinspiel wäre am Samstag sicher der falsche Weg."

Die Bayern können jetzt endgültig bestätigen, dass der ukrainische Nationalspieler Anatoli Timoschtschuk im Sommer nach München wechselt. "Wir haben uns mit St. Petersburg, mit Präsident Djukow und Trainer Dick Advocaat verständigt", bestätigte Rummenigge in der "Sport Bild". Der 29-jährige Mittelfeldspieler soll laut Rummenigge "noch bis zum 15. Juni für St. Petersburg spielen. Danach hat er noch zwei, drei Wochen Urlaub, bevor er zu uns kommt."

Der ab 1. Juli gültige Vertrag soll über drei Jahre laufen. Als Ablösesumme sind elf Millionen Euro im Gespräch. Timoschtschuk wäre der zweite Neuzugang beim FC Bayern nach dem kroatischen Nationalspieler Ivica Olic vom Hamburger SV.

DPA / DPA

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