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Bayern-Pleite gegen Schalke: Klinsmanns erneuter Untergang

"Klinsmann raus" skandierten die Bayern-Fans nach der einfallslosen Vorstellung des Rekordmeisters gegen den FC Schalke 04. Anstatt zum Spitzenreiter VfL Wolfsburg nach Punkten aufzuschließen, kassierte das Team von Trainer Jürgen Klinsmann eine weitere bittere Niederlage. Für Klinsmann neigt sich die Zeit beim FCB wohl dem Ende entgegen.

Die Luft für Jürgen Klinsmann wird immer dünner, aber auch nach dem nächsten heftigen Tiefschlag im Titelkampf denkt der Bayern-Trainer nicht an Aufgabe. "Wir ziehen das durch, mit allem, was wir haben", erklärte der 44-Jährige, der mit dem Rekordmeister bei neuerlichen "Klinsmann raus"-Rufen bei der Jagd auf Spitzenreiter VfL Wolfsburg eine weitere schmerzhafte Niederlage einstecken musste. Beim 0:1 (0:1) gegen den unter dem umjubelten Coach Mike Büskens wiedererstarkten FC Schalke 04 agierten die Bayern am Samstag erneut konzeptlos und stemmten sich nicht überzeugend gegen die siebte Bundesliga-Saisonniederlage.

Mit seinem Tor des Tages beförderte Halil Altintop (21. Minute) nicht nur Klinsmann endgültig auf den Schleudersitz, sondern lässt den FC Bayern auch akut um die Qualifikation für die Champions League bangen. Nach der Gelb-Roten Karte für Jermaine Jones (70. Minute) sorgte Franck Ribéry mit einem Frustfoul an Jefferson Farfan für den unrühmlichen Schlusspunkt und sah ebenfalls Gelb-Rot (76.). "Es fehlt mir ein bisschen das Kalkül. Fußball hat auch ein bisschen was mit Hirn zu tun", kritisierte Bayern-Präsident und "Premiere"-Experte Franz Beckenbauer das Bayern-Spiel. Die Vorstände Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge verließen dagegen kommentarlos das Stadion.

Kein herzlicher Empfang

Die Elf des vor 69 000 Zuschauern schon mit Pfiffen empfangenen Klinsmann startete mit Elan. Doch schnell war dieser Anfangsschwung verpufft. Gebolze statt Geistesblitze, Fehlpässe statt Fußball- Feinkost - ein System war im taktisch einfältigen Spiel des Rekordmeisters nicht erkennbar. Ein 20-Meter-Freistoß des Argentiniers José Sosa auf die Latte des Gäste-Tores war die gefährlichste Aktion in der ersten Hälfte (37.). "Spielerisch können wir wesentlich besser spielen", sagte ein gefasster Klinsmann.

Geschickter gingen die Schalker zu Werke. Beim vierten Zu-Null- Sieg hintereinander unter dem neuen Trainer-Triumvirat feierten sie auch in der Arena. Nach einem Eckball von Christian Pander konnte Altintop fast unbedrängt von seinem braven Begleiter Andreas Ottl einköpfen. "Sie hat viel investiert und ist für die Investition am Ende belohnt worden", sagte Büskens. Der Interims-Coach kann saisonübergreifend auf eine herausragende Bilanz blicken: 9 Siege, 1 Remis, 22:1 Tore sind beste Werbung für eine Weiterverpflichtung.

Glück für Jones

Glück hatte der Tabellensechste in der 38. Minute. Bei einem Konter schüttelte Jones seinen Verfolger Mark van Bommel mit einem Schlag ins Gesicht ab. Mit Gelb statt Rot war das später nach einem erneuten Foul an van Bommel des Feldes verwiesene Raubein gut bedient.

Durch die Einwechslung von Lukas Podolski (46.) musste sich Luca Toni im Sturmzentrum der Münchner nicht mehr alleine aufreiben - aber wirkungsvoll war die Hereinnahme des Ex- und Bald-Kölners auch nicht. Ein zu unpräziser Van-Bommel-Schuss (46.) sowie ein Tumult mit einem Handspiel von Schalkes Vicente Sanchez im eigenen Strafraum waren mit die größten Gefahren für das von Manuel Neuer gehütete Tor. Auf der Gegenseite wurde Kevin Kuranyi in letzter Sekunde auf dem Weg zum 2:0 von Martin Demichelis gestoppt, nachdem Jörg Butt einen Schuss von Pander nicht festhalten konnte. Gegen Lewan Kobiaschwili (62.) nach Sanchez-Alleingang rettete Butt dann reaktionsschnell.

Meisterschaft kein Thema

Auch in der ruppigen Schlussphase war der groß angekündigte Kampf der Bayern nicht zu erkennen. Mit dem Mute der Verzweiflung blieb es auch hier bei Einzelaktionen, die nichts brachten. Kurz vor Schluss (87.) hätte der eingewechselte Orlando Engelaar dem FCB fast noch per Eigentor einen Punkt beschert - derweil riefen die Bayern-Fans nach dem "besten Mann": Ottmar Hitzfeld. In der Nachspielzeit entschärfte der gute Neuer noch einen Gewaltschuss von Hamit Altintop. "Über die Meisterschaft brauchen wir heute nicht zu reden", sagte Philipp Lahm.

Christian Kunz und Klaus Bergmann/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(