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Neuer Zoff um BVB-Superstar?: Aubameyang geht nach Tuchel-Wutrede erstmal feiern

Thomas Tuchel gefiel die Leistung seines BVB am Wochenende überhaupt nicht. Vor der Presse ging er hart mit seinen Stars ins Gericht. Zumindest Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang ließ sich davon offenbar nicht die Feierlaune verderben.

BVB-Coach Thomas Tuchel wütete am Wochenende, Pierre-Emerick Aubameyang feierte

BVB-Coach Thomas Tuchel (l.) wütete am Wochenende, Pierre-Emerick Aubameyang feierte

Pierre-Emerick Aubameyang vom BVB ist eigentlich immer gut gelaunt. Wie ein Markenzeichen trägt der Gabuner das breite Grinsen im Gesicht, passend zu bunten Turnschuhen und extrovertierten Frisuren. Ganz offenbar lässt sich der Paradiesvogel die gute Laune nicht einmal von seinem wütenden Coach verderben, der am Wochenende mit der Mannschaft hart ins Gericht gegangen war. Thomas Tuchel polterte nach dem verlorenen Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt los: "Ein einziges Defizit" sei das Spiel seiner Mannschaft gewesen. Die Trainingswoche sowieso. Mit derartiger Leistung könne man kein Auswärtsspiel gewinnen.

Aubameyang hat seine ganz eigene Art, mit der Wutrede des Trainers umzugehen: Am Samstagabend war er allem Anschein nach mit seiner Freundin in der Dortmunder Discothek "Rush Hour" feiern. Auf deren Homepage ist ein Schnappschuss aus der Nacht zu sehen und seine Freundin teilte dazu ein Video auf Instagram, das "Auba" in bester Feierlaune zeigt. Am Montag teilte auch er selbst ein Feierfoto auf Instagram.

Respect @maitregims ?????✅?#voice #extraterrestre #loin #toutdonner #warano

Ein von Aubameyang (@aubameyang97) gepostetes Foto am

About last night# Maitre gims?#show @rushhournachtpalast @aubameyang97 @flavien_crespos @ekusakci92

Ein von Behague (@alysha_aubame) gepostetes Video am

Thomas Tuchel, Pierre-Emerick Aubameyang und die Feierei

Nun sind Fußballer, wie Jürgen Klopp unlängst klarstellte, nun mal auch nur Menschen und es beim Feiern krachen zu lassen, ist per se erstmal nicht verboten. Nach einem wütenden Ausbruch des eigenen Trainers erstmal feiern zu gehen, ist aber zumindest schlechtes Timing. "Ich kenne den Fall nicht, aber wir werden mit Auba darüber sprechen", sagte BVB-Manager Michael Zorc der "Bild". Nach Informationen des Blattes war zudem am Sonntag für zehn Uhr ein Training angesetzt. Eine Partynacht klingt da nicht nach optimaler Vorbereitung.

Die Aktion ist auch deshalb brisant, weil Aubameyang und Tuchel eine nicht allzu lang zurückliegende Vorgeschichte haben: Anfang November strich der Coach seinen besten Torjäger vor dem wichtigen Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon überraschend aus dem Kader. "Interne Gründe", hieß es damals. Offenbar ging es um eine Mailand-Feierreise. Tuchel soll Aubameyang verboten haben, dort hinzufliegen, der Gabuner flog trotzdem, ein Feiervideo ließ ihn auffliegen. Ob der Klubbesuch vom Samstag auch Konsequenzen für Aubameyang haben wird?


fin

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