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Champions League und Uefa-Cup: Schalke gegen Barca, Bayern gegen Getafe

Schweres Los für den FC Schalke 04: Die "Knappen" müssen im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Barcelona antreten. Im Uefa-Cup haben die deutschen Clubs machbare Aufgaben bekommen: Bayern muss gegen den FC Getafe, Leverkusen gegen Zenit St. Petersburg spielen.

Der FC Schalke 04 muss im Viertelfinale der Champions League gegen den 18-maligen spanischen Fußball-Meister FC Barcelona antreten. Dies ergab die Auslosung am Freitag in Nyon. Schalke tritt am 1./2. April zuerst zu Hause gegen die Katalanen an, das Rückspiel findet am 8./9. April in Barcelona statt.

Der Sieger der Partie trifft im Halbfinale auf den Gewinner der Paarung AS Rom gegen Manchester United und genießt zunächst Heimrecht. In den weiteren Viertelfinal-Partien stehen sich Arsenal London und der FC Liverpool sowie Fenerbahce Istanbul und Chelsea London gegenüber.

Die Schalker treffen zum sechsten Mal in einem europäischen Wettbewerb auf einen spanischen Verein, spielen aber erstmals gegen den katalanischen Spitzenclub. In bisher fünf Aufeinandertreffen setzte sich der Bundesligaclub dreimal durch, zweimal schieden die Schalker gegen einen spanischen Vertreter aus. Zuletzt hatten die Königsblauen im UEFA-Cup der vergangenen Saison gegen den FC Sevilla das Nachsehen.

Erste Reaktionen zum Los

Trainer Mirko Slomka: "Der FC Barcelona ist ein super Los für den Verein und die Mannschaft. Es ist sportlich eine ganz tolle Herausforderung. Natürlich ist es auch für unsere Fans eine herausragende Partie, denn jeder Spieler von Barcelona ist ein Superstar. Wir können im Heimspiel mit den Fans im Rücken ein richtig gutes Spiel machen und ein gutes Ergebnis für das Rückspiel in Barcelona erzielen."

Geschäftsführer Peter Peters: "Das Achtelfinale gegen den FC Porto war für uns bereits ein Meilenstein, aber ein Duell mit dem FC Barcelona ist ein absoluter Traum für den FC Schalke 04. Was das Image und das Ansehen betrifft, ist der FC Barcelona für mich noch vor Real Madrid das Aushängeschild des europäischen Fußballs. Der gesamte Verein und seine zahlreichen Anhänger haben sich immer gewünscht, gegen einen solchen Top-Club zu spielen. Wir freuen uns, dass dieser Wunsch nun Wirklichkeit geworden ist."

Machbare Aufgaben für Bayern und Leverkusen

Im Uefa-Cup haben die beiden deutschen Clubs im Viertelfinale lösbare Aufgaben zugelost bekommen. Rekordmeister FC Bayern München trifft auf den spanischen Europacup-Debütanten FC Getafe. Bayer 04 Leverkusen muss gegen den russischen Meister Zenit St. Petersburg antreten. Beide Bundesligisten haben zunächst Heimrecht. In den weiteren Partien stehen sich die Glasgow Rangers und Sporting Lissabon sowie der AC Florenz und der PSV Eindhoven gegenüber. Spieltermine für das Viertelfinale sind der 3. und 10. April.

Stimmen von Bayer Leverkusen

Trainer Michael Skibbe: "Das ist ein sehr attraktives Los, auch wenn wir lieber erst auswärts gespielt hätten. Froh bin ich darüber, dass wir einen ausländischen Gegner bekommen haben. Selbstverständlich werden wir die Russen jetzt intensiv beobachten."

Simon Rolfes: "Ich hatte im Gefühl, dass es St. Petersburg wird. Ich sehe Chancen für uns, das Halbfinale zu erreichen, auch wenn St. Petersburg über eine gute Mannschaft verfügt. Aber wer den Hamburger SV ausschaltet, kann sich auch gegen den russischen Meister durchsetzen."

Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser: "Gegen den russischen Meister zu spielen, ist eine schwere Hürde, aber machbar. Wir sind froh, nicht auf den FC Bayern München zu treffen. Wenn wir dies im Halbfinale tun sollten, nehmen wir das in Gottesnamen hin."

Sportdirektor Rudi Völler: "Die Chance auf ein Weiterkommen steht 50:50. Es ist eine schwere, aber reizvolle Aufgabe."

DPA / DPA

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