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Bundesliga: Wechsel perfekt - Pizarro geht zurück zu Werder

Und immer wieder Werder: In den vergangenen 14 Jahren ist Claudio Pizarro zwischen Bremen, München und Chelsea hin und hergewechselt. Nun kehrt er dorthin zurück, wo einst seine Bundesliga-Karriere begann.

Claudio Pizarro zu Werder

Die Raute im Herzen: Zum dritten Mal geht Pizarro nach Bremen

Die Rückkehr von Claudio Pizarro zum Fußball-Bundesligisten Werder Bremen ist fix. Der Peruaner landete am Sonntagabend auf dem Flughafen in Bremen. Mehrere hundert Fans empfingen den 36-Jährigen. Nach übereinstimmenden Medienberichten stand für den Stürmer am Montag der Medizincheck an. Anschließend soll er als Neuzugang präsentiert werden.

Offen soll die Vertragsdauer sein. Werder bietet dem Torjäger einen Kontrakt bis zum Saisonende, Pizarro wünscht sich noch eine Option auf ein weiteres Jahr. Mit 176 Toren in 383 Partien ist er der erfolgreichste ausländische Torschütze in der Bundesliga-Geschichte.

Immer wieder Werder

Mit der Einigung ist es das dritte Engagement des Angreifers in Bremen. Pizarro spielte bereits von 1999 bis 2001 und von 2008 bis 2012  für Werder und erzielte dabei 89 Bundesliga-Tore.

Außerdem stand er zweimal beim FC Bayern unter Vertrag (2001 bis 2007 und 2012 bis 2015). Pizarro wurde mit den Münchenern sechsmal deutscher Meister und gewann 2013 mit dem deutschen Rekordchampion das Triple. Beim FC Bayern erhielt er Ende der vergangenen Spielzeit keinen Vertrag mehr. Daher darf er auch nach dem Ende der Transferperiode am 31. August wechseln.

Pizarro will in München leben

Sportlich ergibt eine Rückkehr an die Weser Sinn, auch wenn Pizarro bereits im fortgeschrittenen Fußballer-Alter ist. Werder hat derzeit in Anthony Ujah und Aron Johannsson nur zwei einsatzbereite Stürmer Nachwuchsmann Melvyn Lorenzen ist nach einer Verletzung noch nicht fit.

Pizarro selbst hatte schon vor seiner Verabschiedung in München betont, seine Karriere fortsetzen zu wollen, am liebsten in der Bundesliga. Danach werde er mit seiner Familie in München leben. "Das ist schon entschieden", hatte der Südamerikaner gesagt.

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