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Bericht der "Mundo Deportivo" Reisepläne sollen verraten haben: Ronaldo wird Weltfußballer

Cristiano Ronaldo gilt als großer Favorit auf den Ballon d'Or, den Titel des Weltfußballers 2016
Cristiano Ronaldo gilt als großer Favorit auf den Ballon d'Or, den Titel des Weltfußballers 2016
© Denis Doyle/Getty Images
Erst am Montag wird verkündet, wer dieses Jahr Weltfußballer wird. Durchgesickerte Reisepläne von Journalisten sollen die Überraschung verdorben haben, berichtet eine spanische Zeitung.

Offiziell wird erst am kommenden Montag verkündet, wer den Ballon d'Or dieses Jahr gewinnt. Doch einem Bericht der spanischen "Mundo Deportivo" zufolge steht der Sieger der begehrten Fußballtrophäe bereits fest: Cristiano Ronaldo wird demnach die Auszeichnung des Weltfußballers erhalten. Das Blatt will erfahren haben, dass Journalisten von "France Football" bereits am Donnerstag nach Madrid reisen, um dort das Siegerinterview mit dem portugiesischen Superstar zu führen. Auch soll dort bereits die Trophäe übergeben werden.

Cristiano Ronaldo gilt als klarer Favorit

Ronaldo gilt unter den drei Finalisten - neben ihm sein ewiger Rivale Lionel Messi und der Franzose Antoine Griezmann - ohnehin als klarer Favorit. Der Stürmer von Real Madrid, bislang dreimal Weltfußballer, gewann im Mai zunächst die Champions League mit den Königlichen und anschließend auch den EM-Titel mit Portugal. Der fünfmalige Sieger und Titelverteidiger Messi blieb sowohl mit Barcelona als auch mit Argentinien ohne internationalen Titel in diesem Jahr. Auch Griezmann beendete die Champions League sowie die EM mit zweiten Plätzen. Dass der Sieger bei der Wahl weder Messi noch Ronaldo hieß, war letztmals im Jahr 2007 der Fall: Damals gewann Kaká vom AC Mailand die Trophäe.

"France Football" führt die Wahl in diesem Jahr wieder alleine durch. In den sechs Jahren zuvor hatte sie sich dafür mit dem Fußballweltverband Fifa zusammengetan. 2016 konnte beide Seiten sich jedoch nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Die Zeitschrift formte den Modus etwas um: Nominiert sind nun 30 Spieler, statt bisher 23 und die Vergabe findet bereits im Dezember, und nicht mehr im Januar des Folgejahres statt. Die Fifa stellte als Folge eine eigene Wahl mit dem Titel "The Best" auf die Beine.

Die 30 ursprünglichen Ballon-d'Or-Nominierten

Ursprünglich nominiert waren: Manuel Neuer, Thomas Müller (beide Bayern München), Toni Kroos (Real Madrid), Robert Lewandowski, Arturo Vidal (beide Bayern München), Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund), Lionel Messi, Neymar, Andrés Iniesta, Luis Suarez (alle FC Barcelona), Cristiano Ronaldo, Pepe, Luka Modric, Gareth Bale, Sergio Ramos (alle Real Madrid), Diego Godin, Antoine Griezmann, Koke (alle Atlético Madrid), Gianluigi Buffon, Paulo Dybala, Gonzalo Higuaín (alle Juventus Turin), Kevin De Bruyne, Sergio Agüero (beide Manchester City), Zlatan Ibrahimovic, Paul Pogba (beide Manchester United), Jamie Vardy, Riyad Mahrez (beide Leicester City), Dimitri Payet (West Ham United), Hugo Lloris (Tottenham Hotspur), Rui Patricio (Sporting Lissabon).

fin

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