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Cristiano Ronaldo nach Saudi-Arabien? Darum scheiterte der Transfer wirklich

Cristiano Ronaldo
Cristiano Ronaldo
© Getty Images
Al-Hilal wollte Cristiano Ronaldo verpflichten - konnte ihn aber nicht registrieren.

Der Präsident des saudi-arabischen Vereins Al-Hilal hat behauptet, dass ein Transfer von Cristiano Ronaldo im Sommer lediglich an Problemen mit der Registrierung gescheitert sei.

Ronaldo wollte Manchester United in diesem Sommer verlassen, nachdem er mit den Red Devils die Qualifikation für die Champions League verpasst hatte. Atletico Madrid, Bayern München und der FC Chelsea wurden als mögliche Zielorte genannt, aber alle drei Klubs lehnten einen Wechsel letztlich ab.

Auch in Saudi-Arabien war man an Ronaldo interessiert - dort soll man ihm ein neunstelliges Angebot für einen Zweijahresvertrag unterbreitet haben. Damals hieß es jedoch, dass CR7 lieber in Europa bleiben wolle.

Im Gespräch mit Thamanya verriet Al-Hilal-Chef Fahad ben Nafel, dass der Klub tatsächlich mit Ronaldo verhandelt habe; die persönlichen Bedingungen des Superstars waren aber nicht der Grund für das Scheitern des Transfers gewesen.

"Ja, wir haben mit Ronaldo verhandelt. Das Problem war nicht das Geld oder das Prinzip - Al-Hilal ist in der Lage, die Stars der Welt zu holen. Sondern die Entscheidung des Sportschiedsgerichts, die uns daran hinderte, die Spieler zu registrieren", sagte er.

"Wir haben die Verhandlungen mit den Spielern trotz der Entscheidung über das Verbot nicht abgebrochen, aber wir haben den Eintritt in die Endphase der Verhandlungen hinausgezögert, bis das Verbot aufgehoben wurde."

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Trotz dieses gescheiterten Vorstoßes wird Ronaldo von den saudi-arabischen Klubs weiterhin verfolgt.

Der Präsident des saudi-arabischen Fußballverbands, Yasser Al-Miseha, sagte kürzlich: "Wir würden gerne einen Spieler wie Cristiano Ronaldo in der saudischen Liga spielen sehen. Das würde ein enormes positives Feedback bringen und wäre für alle eine große Neuigkeit. Ich bin sicher, dass jeder die Leistungen und Rekorde von Cristiano Ronaldo kennt. Er ist ein Spieler, der ein großes Vorbild ist."

"Ich denke: 'Warum nicht?' Ich bin mir sicher, dass es ein sehr teures Geschäft wäre, aber wir können sehen, dass unsere Vereine in den letzten Jahren höhere Einnahmen erzielt haben", führte Al-Miseha aus. "Wir haben bereits einige große Spieler, die früher in der Premier League spielten, in der saudischen Liga gesehen. Ich mag Cristiano Ronaldo als Spieler, und ich würde ihn gerne in Saudi-Arabien spielen sehen."

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als Cristiano Ronaldo nach Saudi-Arabien? Darum scheiterte der Transfer wirklich veröffentlicht.

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