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DFB-Pokal: Bayern gnädig mit Schalke - HSV dank zweier Elfer raus

Der FC Bayern München legte gegen Schalke los wie die Feuerwehr, stellte den Betrieb nach drei frühen Toren aber gnädigerweise weitestgehend ein. Der HSV spielte gegen Gladbach lange besser, verlor aber dank zweier Elfer direkt nach der Pause.

Robert Lewandowksi vom FC Bayern hatte einen deutlich besseren DFB-Pokalabend als Aaron Hunt vom HSV

Robert Lewandowksi vom FC Bayern (l.) hatte einen deutlich besseren DFB-Pokalabend als Aaron Hunt vom HSV

Der FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach haben einen Tag nach Eintracht Frankfurt das Pokal-Halbfinale erreicht. Der Rekord-Pokalsieger aus München setzte sich am Mittwoch souverän mit 3:0 (3:0) gegen den FC Schalke 04 durch. Mönchengladbach gewann dank zweier Foulelfmeter mit 2:1 (0:0) beim Hamburger SV. 

Das am Dienstag ausgefallene Viertelfinale zwischen den Sportfreunden Lotte und Borussia Dortmund wird wohl am 14. März nachgeholt - möglicherweise in einem wettersicheren Stadion. DFB-Präsident Reinhard Grindel wollte den Nachhol-Termin und weitere Details allerdings noch nicht bestätigen. Er kündigte bei Sky eine Entscheidung für Donnerstag an.

Nicht zu stoppen ist der Tor-Express des FC Bayern. Mit einem dominanten 3:0 (3:0) gegen den FC Schalke 04 nahmen die Münchner Kurs auf ihren 19. Triumph im DFB-Pokal. Vier Tage nach dem 8:0 gegen den Hamburger SV reichten dem Rekordcupsieger im Viertelfinale gegen die Gelsenkirchener 30 Minuten mit Vollgas-Fußball. Der wieder einmal herausragende Robert Lewandowski (3./29. Minute) und Thiago (16.) verzückten beim beeindruckenden Comeback von Vorbereiter Franck Ribéry mit sehenswerten Treffern.

DFB-Pokal: Bayern souverän, HSV unglücklich

Dreieinhalb Wochen nach dem 1:1 des deutschen Fußball-Meisters in der Liga gegen Schalke sahen die 75.000 Zuschauer diesmal einen Klassenunterschied. Die Münchner stehen durch den nie gefährdeten Erfolg zum achten Mal nacheinander im Halbfinale - Rekord. Besonders ärgerlich endete der Abend für den vom FC Bayern an den FC Schalke ausgeliehenen Holger Badstuber: Der Innenverteidiger sah in der 77. Minute nach einem wiederholten Foulspiel die Gelb-Rote Karte.

Ärgerlich war der Abend auch für den HSV: "Uns hat ein bisschen das Spielglück gefehlt", sagte HSV-Sportchef Jens Todt nach der 1:2-Niederlage. "Bis zu den beiden Elfmetern hatten wir das Spiel im Griff. Nach dem Spiel in München hat die Mannschaft eine Reaktion gezeigt", meinte Aaron Hunt. Der HSV hatte gegen Gladbach eine Menge Pech. Erst mit zwei Foul-Elfmetern besiegelten Kapitän Lars Stindl (53.) und Raffael (61.) die Niederlage der vor 53 249 Zuschauern im Volksparkstadion über weite Strecken mutig und couragiert aufspielenden Gastgeber. Der Anschlusstreffer von Bobby Wood in der Nachspielzeit kam zu spät. "Der HSV hat richtig Alarm gemacht, wir hatten Probleme ins Spiel zu kommen", meinte Gladbachs Trainer Dieter Hecking. 

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fin / DPA

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