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Gladbach und Leverkusen straucheln, Kiel schockt Braunschweig

In der ersten Runde des DFB-Pokals haben gleich zwei Bundesligisten Mühe mit ihren unterklassigen Gegnern bekommen. Besonders bei Bayer Leverkusen täuscht der Endstand über die Probleme hinweg.

Nicht nur Sven Bender (r.) von Bayer Leverkusen hatte Probleme mit Oskar Zawada (l.) und dessen Teamkollegen vom Karlsruher SC

Nicht nur Sven Bender (r.) von Bayer Leverkusen hatte Probleme mit Oskar Zawada (l.) und dessen Teamkollegen vom Karlsruher SC

Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach haben gegen unterklassige Gegner nur mit viel Mühe die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Fußball-Bundesligist Leverkusen musste gegen Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC nach torlosen 90 Minuten in die Verlängerung. Erst dann drehten die Gäste richtig auf. Im ersten Pflichtspiel mit der Werkself von Trainer Heiko Herrlich sorgte Dominik Kohr per Kopf in der 93. Minute nach einer zuvor zähen Partie für das erlösende 1:0. Joel Pohjanpalo (99. Minute) und Leon Bailey (105.) legten weiter Treffer nach.

Holstein Kiel - Eintracht Braunschweig 2:1

Aufsteiger hat im Zweitliga-Duell Eintracht Braunschweig aus dem DFB-Pokal geworfen. Die Schleswig-Holsteiner siegten am Freitagabend vor 10.052 Zuschauern im modernisierten Holstein-Stadion mit 2:1 (0:0). Die Tore erzielten Christoffer Nyman (48. Minute) für Braunschweig sowie Dominick Drexler (71.) per Foulelfmeter und Marvin Ducksch (77.) für Kiel. Eintracht-Abwehrspieler Joseph Baffo sah nach einer Notbremse in der 70. Minute die Rote Karte.

Rot-Weiß Essen - Borussia Mönchengladbach 1:2

hat nach einem harten Stück Arbeit und mit einer gehörigen Portion Glück die Auftakthürde im DFB-Pokal gemeistert. Der Bundesligist setzte sich in einem echten Pokal-Fight beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen mit 2:1 (0:1) durch. Bis zur 79. Minute hatte die Borussia, die noch nie in ihrer Vereinsgeschichte an einem Viertligisten gescheitert war, in Rückstand gelegen, dann drehten Joker Jonas Hofmann und Raffael (82.) das Spiel innerhalb von nur vier Minuten.

TuS Koblenz - SG Dynamo Dresden 2:3

Dynamo Dresden hat mit viel Mühe die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus gewann ihr Erstrundenspiel gegen Regionalligist TuS Koblenz knapp mit 3:2 (1:1). Nach der frühen Koblenzer Führung durch Dejan Bozic (6.) konnten Erich Berko (11.) und Philip Heise (49.) die turbulente Begegnung zunächst zugunsten von Dynamo drehen. Nach dem erneuten Ausgleich durch Dimitrios Popovits (80.) sorgte Aias Aosman (84.) für den Siegtreffer. In der 85. Minute parierte Dresdens Torhüter Markus Schubert einen Foulelfmeter von Andreas Glockner.

tkr/DPA

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