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DFB-Pokal: "Wölfe" ringen HSV nieder

Der VfL Wolfsburg steht im Pokal-Halbfinale. In einer unterhaltsamen Partie setzten sich die Niedersachsen im kleinen Nordderby nach Verlängerung gegen den HSV durch. Hamburg hatte die besseren Chancen, der VfL Marcelinho.

Ein Geniestreich von Kapitän Marcelinho hat den VfL Wolfsburg wie im Vorjahr in das Halbfinale des DFB-Pokals gebracht. Der Brasilianer erzielte im Duell der Bundesligisten gegen den Hamburger SV in der 109. Minute nach einem feinen Alleingang den 2:1-Siegtreffer, nachdem er zuvor in elf Spielen torlos geblieben war. Nach 90 Minuten stand es am Mittwochabend in einer mäßigen Pokalbegegnung 1:1 (1:0). Marcelinhos Landsmann Grafite hatte die Wolfsburger in der 17. Minute mit einem umstrittenen Foulelfmeter in Führung gebracht, HSV-Regisseur Rafael van der Vaart gelang mit einem Traumtor (70.) der verdiente Ausgleich. Das Halbfinale, für das sich am Dienstag bereits Borussia Dortmund und Carl Zeiss Jena qualifiziert hatten, wird an diesem Sonntag ausgelost.

Vor 29 086 Zuschauern setzte Wolfsburgs Spielmacher Marcelinho nach 30 Sekunden das erste Ausrufezeichen. Doch der Distanzschuss des Brasilianers stellte HSV-Keeper Frank Rost vor keine Probleme. In einer von beiden Mannschaften engagiert geführten ersten Hälfte waren die Gäste aus Hamburg, bei denen van der Vaart in die Startelf zurückkehrte, das spielerisch bessere Team, konnten aber ihre Chancen nicht nutzen. David Jarolim (14.), van der Vaart per Freistoß (20.) und Vincent Kompany aus der Distanz (43.) scheiterten an Wolfsburgs starkem Torhüter Diego Benaglio. Die beste Möglichkeit vergab jedoch Paolo Guerrero (21.). Der Nationalstürmer aus Peru hatte Benaglio bereits ausgespielt, jagte dann den Ball aber über das leere Tor.

Traumtor von van der Vaart

Der Führungstreffer der "Wölfe" stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Grafite kam im Hamburger Strafraum an den Ball, versuchte sich um Hamburgs Verteidiger Joris Mathijsen zu drehen und stolperte dabei über das Bein des Niederländers. Zu der umstrittenen Entscheidung von Schiedsrichter Helmut Fleischer (Sigmertshausen) sagte HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer zur Pause: "Ganz klare Schwalbe." So musste der Bundesliga-Vierte früh einem Rückstand hinterherlaufen, tat sich aber schwer gegen die Wolfsburger, bei denen Jan Simunek und Edin Dzeko zunächst durch Ashkan Dejagah und Sascha Riether ersetzt wurden.

Auch nach dem Wechsel waren die Gäste in der Offensive engagierter als der VfL. Nach einem van-der-Vaart-Freistoß an den Pfosten (50.) verzog der überraschte Jarolim aus kurzer Distanz. Besser zielte der überzeugende van der Vaart 20 Minuten später. Nach einer missglückten Faustabwehr von Benaglio, im Achtelfinale noch Elfmeter-Held gegen den FC Schalke 04, legte der eingewechselte Mohamed Zidan den Ball quer auf den Niederländer. Mit einem Dropkick Marke "Tor des Monats" ließ van der Vaart dem Schweizer Nationaltorhüter keine Abwehrchance.

Ausschreitungen in München

In der Verlängerung sorgten zwei Aluminium-Treffer innerhalb einer Minute für Aufregung. Zunächst setzte der eingewechselte HSV- Angreifer Piotr Trochowski einen Freistoß aus rund 30 Metern an die Latte (96.), auf der anderen Seite scheiterte der ebenfalls ins Spiel gekommene Dzeko am Außenpfosten (97.). Ausgerechnet der zuvor blasse Marcelinho sorgte schließlich für die Entscheidung.

DPA/kbe

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(