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DFB-Pokalfinale der Damen: Duisburg feiert dritten Pokal-Sieg

Titelverteidiger FCR Duisburg hat die gelungene Pokal-Premiere in Köln mit dem dritten Triumph der Vereinsgeschichte gekrönt. Dabei tat sich die Mannschaft von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg gegen den Außenseiter und Endspiel-Neuling FF USV Jena lange Zeit schwer.

Weltmeisterin Annike Krahn gelang per Kopf der Siegtreffer (51. Minute) zum 1:0 (0:0) im RheinEnergieStadion. Anschließend feierte Duisburg seinen dritten Pokalerfolg nach 1998 und 2009 vor der Europa-Rekordkulisse für nationale Vereinsspiele ausgelassen und nahm die neue Silber-Trophäe aus den Händen von DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg entgegen.

"Irgendwie haben wir es heute nicht richtig geschafft, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Aber letztlich sind wir Pokalsieger geworden, und das kann uns keiner mehr nehmen", sagte Matchwinnerin Annike Krahn nach dem knappen Sieg. Erfolgstrainerin Voss-Tecklenburg beklagte zwar auch das Auslassen der vielen Chancen, nannte den Sieg aber "hochverdient" und meinte über die Siegtorschützin: "Es freut mich, dass sie als Abwehrspielerin mal der Matchwinner ist."

Erstmals seit 1985 fand das Frauen-Finale nicht als Vorspiel des Männer-Endspiels in Berlin statt. "Das ist für uns ein historisches Ereignis", sagte DFB Präsident Theo Zwanziger, der dann aber bereits in der Halbzeit Richtung Hauptstadt aufbrechen musste, um rechtzeitig beim Männer-Finale zu sein.

Verschwenderisch im Umgang mit Chancen


Schon Stunden vor dem Anpfiff herrschte auf der Fan-Meile rund um die Kölner Arena großer Andrang und Festtagsstimmung. Schnell war klar, dass die bisherige Bestmarke von 24 582 Fans beim englischen Cup-Finale 2008 zwischen dem FC Arsenal und Leeds United übertroffen würde. Beflügelt durch die Atmosphäre übernahm der Revierclub das Kommando auf dem Rasen.

Die jungen und unerfahrenen Thüringerinnen schienen zunächst beeindruckt von der Kulisse. Die Elf von Heidi Vater wurde schnell in die Defensive gedrängt, hielt dem Druck aber lange stand. Simone Laudehr hatte schon in den ersten fünf Minuten zwei gute Torchancen, scheiterte aber an der aufmerksamen Jena-Torhüterin Jana Burmeister, die danach auch bei einem Schuss von Femke Maes (28.) toll reagierte und einem Kopfball von Inka Grings (38.) an die Latte lenkte.

Auf der Gegenseite verlebte FCR-Torfrau Ursula Holl einen gemütlichen Nachmittag, auch weil sich USV-Torjägerin Genoveva Anonma, die im laufenden Wettbewerb bereits achtmal getroffen hatte, kaum durchsetzen konnte. Da der Vizemeister aber verschwenderisch mit seinen Chancen umging, rettete Jena das 0:0 in die Pause.

"Das blöde Tor - das war schade."


Erst nach dem Wechsel platzte der Knoten, als Weltmeisterin Krahn nach einer Flanke von Alexandra Popp mit dem Kopf zur Stelle war. In der 56. Minute gab Anonma den ersten Schuss auf das FCR-Tor ab, der Nationalkeeperin Holl aber keine Probleme bereitete. So blieb es am Ende beim knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg des Vizemeisters, der den Sieg wesentlich deutlicher hätte gestalten müssen. So traf Grings (86.) abermals die Latte. Den Rest parierte Jana Burmeister glänzend. «Meine Mannschaft hat eine gute Leistung gebracht und ich auch», befand Jenas überragende Torfrau, die sich sehr über das Gegentor ärgerte: "Das blöde Tor - das war schade."

Erst zum dritten Mal kommt es zum Finale der beiden erfolgreichsten Pokal-Gewinner. "Die spielstärksten Mannschaften der Bundesliga treffen aufeinander. Das wird ein ganz knappes Spiel", sagte Bundestrainer Joachim Löw, der insgesamt elf Nationalspieler in Berlin hat. "Beide Mannschaften leben von ihrer Klasse nach vorne, von ihren Offensivkräften."

Ulli Brünger, dpa / DPA

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