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2. Bundesliga: Düsseldorf holt sich in Wahnsinnsspiel gegen Duisburg Tabellenführung zurück

Was für ein Kracher. In einem rassigen Derby zwischen Fortuna Düsseldorf und dem MSV Duisburg hätte es eigentlich keinen Sieger geben dürfen. Doch am Ende setzte sich Fortuna 3:1 durch.

Fortuna Düsseldorf MSV Duisburg

Zwei Mannschaften, die sich nichts geschenkt haben: Fortuna Düsseldorf siegt gegen den MSV Duisburg

hat seine Aufstiegsambitionen untermauert und sich die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga zurückgeholt. Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel setzte sich zum Abschluss des 9. Spieltags mit 3:1 (2:0) in einem rassigen Rheinderby gegen den MSV Duisburg durch. Vor 41.764 Zuschauern  in der Esprit-Arena stellten Rouwen Hennings (2. Minute) und Jean Zimmer (6.) durch einen von Oliver Fink abgefälschten Schuss die Weichen früh auf Sieg. Benito Raman (55.) erhöhte nach einem Konter auf 3:0, ehe Moritz Stoppelkamp (57.) noch einmal etwas Hoffnung bei den MSV-Fans schürte.

Fortuna-Torhüter parierte einen Foulelfmeter

Fortuna-Torhüter Raphael Wolf parierte nicht nur einen Foulelfmeter von Stoppelkamp (12.), sondern zeigte auch weitere starke Paraden. Nach gut einer Stunde musste der Keeper nach einem Zusammenprall verletzt ausgewechselt werden. Duisburg, seit 36 Jahren in ohne Sieg, bleibt nach der fünften Saisonpleite im Tabellen-Keller. Düsseldorf hat drei Punkte Vorsprung vor Verfolger Holstein Kiel.


Fortuna erwischte einen Start nach Maß und überrannte den MSV förmlich. Schon nach zwei Minuten gelang Hennings per Kopf die Führung nach einer Maßflanke von Raman. Nur vier Minuten später stand es schon 2:0, als Zimmers Schuss von der Strafraumgrenze von Fink unhaltbar für Schlussmann Mark Flekken abgefälscht wurde.

MSV in dieser Form kein Abstiegskandidat

Der MSV zeigte sich nur kurz geschockt und startete dann eigene Angriffe. Als Wolf Kingsley Onuegbu im Strafraum zu Fall brachte, bot sich dem Team von Ilia Gruev früh die Chance zum Anschlusstreffer. Doch Wolf parierte den von getretenen Strafstoß glänzend.

In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit zahlreichen Torraumszenen auf beiden Seiten. Duisburg gab bis zum Ende nie auf und ist mit dieser Moral sicher kein Abstiegskandidat.

nik/DPA

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