Fußball-Champions League
Angeber-Wissen zum Finale: ein Terminal nur für Arsenal-Fans

Nach Meinung von PSG-Coach Luis Enrique gibt es keinen Favoriten im Champions-League-Finale. (Archivbild) Foto: Franck Fife/POOL
Nach Meinung von PSG-Coach Luis Enrique gibt es keinen Favoriten im Champions-League-Finale. (Archivbild) Foto
© Franck Fife/POOL AFP/AP/dpa

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Paris Saint-Germain und der FC Arsenal kämpfen um die Champions-League-Krone. Warum beginnt das Spiel so früh? Wer spielt die Hymne und welche Serie spricht für PSG? Fakten für Hardcore-Fans.

Titelverteidigung oder historische Premiere? Favorit Paris Saint-Germain und der FC Arsenal kämpfen im Champions-League-Finale um Europas bedeutendste Fußball-Trophäe. Was vor dem Finale heute Abend (18.00 Uhr/ZDF, DAZN) in Budapest wichtig ist.

Extra Terminal für Arsenal-Fans

Dem Budapester Flughafen droht das wohl verkehrsreichste Wochenende des Jahres. „Die Zahl der Flüge wird sich fast verdoppeln, und das Passagieraufkommen wird zwischen dem 29. und 31. Mai um durchschnittlich 60 Prozent steigen“, heißt es auf der Website. Um auf die Menschenmassen besser vorbereitet zu sein, wurde der für Passagierflüge längst geschlossene Terminal 1 extra wiedereröffnet - als exklusiver Terminal für Arsenal-Fans. 

Etwa 4.000 Sicherheitskräfte sind rund um das Finale im Einsatz - auch, weil Zehntausende Fans ohne Ticket in der Stadt erwartet wurden.

PSG könnte Torrekord knacken

Paris hat in der laufenden Champions-League-Saison bereits 44 Tore erzielt und liegt damit nur einen Treffer unter dem Wettbewerbsrekord von 45 Toren, den der FC Barcelona in der Saison 1999/2000 aufstellte. Zwar kam Liverpool auf dem Weg ins Königsklassen-Finale 2018 insgesamt auf 47 Treffer - sechs dieser Tore fielen allerdings in der Qualifikation und fließen nicht in die offizielle Rekordstatistik der UEFA ein.

Französisch-englische Finalpremiere

Dies ist das erste große Finale eines Vereinswettbewerbs der Männer zwischen Mannschaften aus Frankreich und England. Teams aus beiden Ländern standen sich zuvor nur im UEFA Intertoto Cup gegenüber – 1999 gewann West Ham United gegen FC Metz, 2001 setzte sich ES Troyes gegen Newcastle United durch. Im UEFA-Superpokal 2025 behielt Paris Saint-Germain gegen Tottenham Hotspur im Elfmeterschießen die Oberhand.

PSG als England-Schreck

Die Mannschaft von Luis Enrique hat die vergangenen fünf K.-o.-Duelle gegen englische Clubs für sich entschieden. In der Vorsaison setzte sich Paris Saint-Germain ab dem Achtelfinale hintereinander gegen Liverpool, Aston Villa und Arsenal durch. In dieser Spielzeit folgten weitere Erfolge gegen Chelsea und erneut Liverpool. Folgt nun der sechste Sieg? „Ich denke nicht, dass es einen Favoriten gibt“, sagte Enrique zurückhaltend. 

Ungeschlagen ins Finale

Arsenal ist die einzige ungeschlagene Mannschaft in der diesjährigen Champions League. Elf Siege und drei Unentschieden brachten die Gunners ins Endspiel – die längste Serie in der Geschichte des Vereins in diesem Wettbewerb. Außerdem machten die Engländer ihrem Ruf als Abwehrbollwerk alle Ehre und kassierten nur sechs Gegentore.

Warum beginnt das Spiel schon um 18.00 Uhr?

Ab dieser Saison wird das Endspiel von 21.00 Uhr auf 18.00 Uhr vorverlegt. Warum? „Es wird eine einladende Atmosphäre geschaffen, die es Familien und Kindern leicht macht, dem größten und wichtigsten Fußballspiel der Saison beizuwohnen. Angereiste Fans können vor allem nach dem Spiel öffentliche Verkehrsmittel besser erreichen, um sicher und bequem vom Stadion abzureisen“, begründete die UEFA die frühere Anstoßzeit. 

Rockband und Pianist

Schon vor Anpfiff ist für Unterhaltung gesorgt. Ab 17.45 Uhr performt die Rockband „The Killers“ im Stadion. Die USA-Gruppe ist vor allem für ihren Song „Mr. Brightside“ weltweit bekannt. Der ungarische Konzertpianist Ádám György spielt wie schon vor drei Jahren die Champions-League-Hymne.

dpa

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