VG-Wort Pixel

Elfer nach Schlusspfiff: Leverkusen mit kuriosem 2:2 gegen Atlético

Jonathan Tah, Axel Witsel
Jonathan Tah, Axel Witsel
© Getty Images
Bayer Leverkusen besiegelt mit dem 2:2-Remis das Ausscheiden von Atlético Madrid - nach dem eigenen Aus. Im Fokus: Ein Elfmeter nach dem Abpfiff.

Bayer Leverkusen, noch vor dem Abpfiff aus der Champions League ausgeschieden, hat Atlético Madrid mit einem 2:2 ebenfalls aus dem Wettbewerb gekegelt. Netzreaktionen und Stimmen zum Spiel, das sogar einen Elfmeter nach dem Abpfiff beinhaltete.

Weil der FC Brügge im Vorfeld bereits mit 0:4 gegen den FC Porto verloren hatte, gab es für Leverkusen keinerlei Chance mehr, in die K.o.-Phase der Königsklasse einzuziehen. Atlético hatte die Möglichkeit aber noch. Entsprechend war es das Ziel des Bundesligisten, dem Klub aus Madrid den Abend zu versauen.

Schlussendlich kann dahingehend ein positives Fazit gezogen werden: Weil die spanischen Gastgeber nicht über ein 2:2-Unentschieden gegen die Werkself hinauskamen, geht es für sie auch nur noch um die Playoff-Runde für die Europa League.

Dabei hatte Atlético noch eine sehr gute Gelegenheit, den 3:2-Siegtreffer zu erzielen - und zwar durch einen Elfmeter, der nach dem Abpfiff noch gegeben wurde. Schiedsrichter Clément Turpin hatte bereits abgepfiffen, als er einen VAR-Hinweis auf das Ohr bekam. Nach kurzem Hin und Her stand die Entscheidung: Wegen Handspiels gab es den Elfer für die Heimmannschaft.

Dieser wurde aber von Lukas Hradecky abgewehrt, ehe der zweite Versuch per Kopf an die Latte sprang und Versuch Nummer drei dann von geeinten Leverkusener Kräften abgeblockt wurde. Dann stand das Remis fest. Zuvor hatten Moussa Diaby und Callum Hudson-Odoi für Leverkusen sowie Yannick Carrasco und Rodrigo de Paul für Atlético getroffen.

"Kein Fortschritt" für Leverkusen - aber Hoffnung für einen Wendepunkt

"Das Ergebnis ist kein Fortschritt für uns. Es war nicht unser bestes Spiel. Aber die Mannschaft hat Eier gezeigt und das bringt uns nach vorne", zeigte sich Hradecky nach Abpfiff den Umständen entsprechend zufrieden (via Eurosport). Dass das Team wichtigen Charakter zeigte, sei ein "kleiner Schritt in die richtige Richtung".

Auch Nadiem Amiri, der im positiven Sinne sehr auffällig war, hatte etwas Lob für die Mannschaft übrig: "Für den Teamspirit war das wichtig und richtig. Am Ende war das Glück auf unserer Seite und wir haben viele Schritte in die richtige Richtung gemacht."

Im Fokus stand natürlich der kuriose Strafstoß. Es war für alle ein neues Szenario, wie auch für Xabi Alonso: "Zu meiner Zeit als Spieler gab es keinen VAR. Dass das Spiel beendet ist und dann nachträglich noch ein Elfmeter gegeben wird, habe ich so auch noch nicht erlebt."

"Für mich war es kein strafbares Handspiel, das habe ich dem Schiedsrichter auch so mitgeteilt", so der Coach weiter. Insgesamt habe er eine "außerordentlich spannende" Partie gesehen. Für ihn und sein Team gehe es nun darum, in die Europa League einzuziehen: "Am letzten Spieltag kann noch viel passieren. Alle vier Teams in dieser Gruppe B waren sehr stark bisher."

Netzreaktionen zum Nach-Abpfiff-Elfer

Alles zu Leverkusen bei 90min:

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/DE als Elfer nach Schlusspfiff: Leverkusen mit kuriosem 2:2 gegen Atlético veröffentlicht.

Goal

Mehr zum Thema

Newsticker