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Achtelfinal-Aus gegen England Internationale Medien ernüchtert: "Die Todesgruppe ist tot"

Bundestrainer Joachim Löw nach dem EM-Aus gegen England
Bundestrainer Joachim Löw nach dem EM-Aus gegen England
© dpa
Deutschland ist im Achtelfinale aus der viel gefürchteten "Todesgruppe" ausgeschieden – wie zuvor bereits Portugal und Frankreich. Die internationalen Pressestimmen zum EM-Aus. 

Deutschland spielte in der EM-Vorrunde in der viel besprochenen "Todesgruppe" – mit dem amtierenden Europameister Portugal und dem Weltmeister Frankreich. Nun ist die deutsche National-Elf als letzte Mannschaft aus der gefürchteten Gruppe gegen England bereits im Achtelfinale aus dem Turnier geflogen. Damit war nun auch das Ende der Ära Low besiegelt. 

Einer, der an diesem Abend besonders triumphierte, war Englands Trainer Gareth Southgate. Verschoss er im Jahr 1996 noch den Elfmeter gegen die deutschen Jungs, die daraufhin Europameister wurden, so wiederholte sich die Geschichte dieses Mal nicht in Londons Wembley Stadion. Aber auch Englands Nationalmannschaft brillierte nicht wie sonst. 

So kommentieren internationale Medien das Spiel.

ENGLAND

"Daily Mail": "Nein, ihr träumt nicht. Kommt er jetzt nach Hause? (...) Der royale Glücksbringer Prinz George sieht, wie England Deutschland 2:0 schlägt."

"Times": England verbannt einige alte Gespenster, bezwingt Deutschland verdient."

"Sun": "In einem rockenden Wembley zeigte Gareth Southgates Team ein unenglisches Gespür für Verstand, als sie die Deutschen zu Tode langweilen auf ihrem Weg zum vierten Spiel in Serie ohne Gegentor."

FRANKREICH:

"L'Équipe": "Die Todesgruppe ist... tot. Es hat kein Wunder gegeben im Fußballtempel. Zeit für die Hansi-Flick-Ära."

SPANIEN:

"AS": "Wembley tobt. Löw verabschiedet sich auf die denkbar schlechteste Weise. Auf diesem Niveau sind weder England, geschweige denn Deutschland, das nach Hause fuhr, bereit, diese Europameisterschaft zu gewinnen."

"Marca": "Grealishs Zauber beendet Englands Trauma gegen Deutschland"

Toni Kroos in Wembley

ITALIEN:

"La Gazzetta dello Sport": "Deutschland muss sich Sterling und Kane beugen: England im Viertelfinale! Deutschland fährt nach Hause und geht in den Urlaub. Das Aus im Achtelfinale beendet auch die Ära von Joachim Löw. Aus der Todesgruppe schafft es keiner ins Viertelfinale." "Corriere dello Sport": "Sterling und Kane bringen Southgate ins Viertelfinale nach Rom. Die Engländer gewinnen eine schöne und ausgeglichene Partie. Es entscheiden die Blitze der beiden Angreifer. Die Mannschaft von Löw ist zu ungenau im Angriff und wird von Müller ans Messer geliefert. Sterling und Kane schreiben Geschichte im Wembley."

ÖSTERREICH: 

"Krone": "Three Lions verjagen Deutschland aus der EM!"

yak dpa

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