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Europa-League-Spiel in Lwiw: Vorwürfe gegen BVB-Fans nach Krawallen

Unschöne Szenen beim Europa-League-Duell zwischen Karpaty Lwiw und Borussia Dortmund. Vor allem die deutschen "Fans" stehen in der Kritik. Sie sollen vor der Partie Ausschreitungen provoziert haben. Beim BVB sieht man das aber anders.

Nach den Ausschreitungen am Rande des Europa-League-Spiels zwischen Karpati Lwiw und Borussia Dortmund (3:4) stehen die deutschen Fußballfans in der Ukraine in der Kritik. Die angereisten Dortmunder hätten sich nach der Partie mit den Fans von Lwiw sowie der Polizei Straßenkämpfe geliefert, berichteten ukrainische Medien am Freitag.

Lwiw (Lemberg) ist als Spielort der Europameisterschaft 2012 vorgesehen. Die von der Europäischen Fußball-Union (Uefa) geforderten Sicherheitsstandards wurden am Donnerstagabend erfüllt, teilte ein Sprecher des für die EM verantwortlichen Vize-Regierungschefs Boris Kolesnikow der Nachrichtenagentur dpa mit. Einzelheiten nannte er nicht.

Die Deutschen hätten schon Stunden vor dem Spiel die gegnerischen Anhänger in der historischen Altstadt von Lwiw (Lemberg) provoziert und in einem Café mit Vasen und Gläsern geworfen. "Woher die Zerstörungswut der Gäste kam, kann sich hier keiner erklären", hieß es. Nach Dortmunder Angaben hatten hingegen etwa 1000 Anhänger von Lwiw vor dem Spiel am Vorabend 300 BVB-Fans attackiert. Dabei seien zwei Dortmunder leicht verletzt worden.

kbe

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