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Reaktion des FC Bayern: Franck Ribéry muss für seine Pöbeleien "sehr hohe Geldstrafe" zahlen

Franck Ribéry kommen seine verbalen Entgleisungen teuer zu stehen. Der Franzose müsse eine sehr hohe Geldstrafe zahlen, sagte FC-Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Die Wortwahl des 35-Jährigen sei vom Verein nicht zu akzeptieren.

Besonderes Essen: Franck Ribéry verdrückt ein Gold-Steak im Wert von 1200 Euro

Ein Steak und seine Folgen: Nach den verbalen Attacken von FC-Bayern-Spieler Franck Ribéry auf seinen offiziellen Social-Media-Kanälen hat der Verein reagiert und gegen den 35-Jährigen eine "sehr hohe Geldstrafe" verhängt. Das sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Rande des Trainingslagers des FC Bayern München in Doha.

"Franck wurde aufs Übelste beschimpft und beleidigt. Nicht nur er, sondern auch seine Frau und seine Familie wurden angegriffen. Auch seine Mutter, die gerade operiert wurde. Er hat sich verteidigt, dazu hat er alle Rechte", so der 42-Jährige. "Leider ist es ihm in einem Punkt total entgleist. Er hat Worte benutzt, die wir als FC Bayern nicht akzeptieren und die er als Vorbild nicht benutzen darf. Ich habe lange mit ihm gesprochen und ihm mitgeteilt, dass er eine sehr hohe Geldstrafe bekommen wird. Und die hat er auch akzeptiert", sagte Salihamidzic weiter. Um welche Summe es sich genau handelt, wollte er nicht verraten.

Franck Ribéry pöbelte bei Twitter und Instagram

Franck Ribéry hatte via Twitter und Instagram mehrere Postings veröffentlicht, in denen er auf übelste Weise gegen französische Journalisten pöbelte. So schrieb er unter anderem: "Beginnen wir mit den Neidern und Hatern, die durch ein löchriges Kondom entstanden sein müssen: F**** eure Mütter, eure Großmütter und euren gesamten Stammbaum. Ich schulde euch überhaupt nichts, meinen Erfolg habe ich vor allem Gott zu verdanken, mir selbst und meinen Vertrauten, die an mich geglaubt haben. An alle anderen: Ihr wart nicht mehr als kleine Steinchen in meinen Schuhen."

Auch Ribérys Frau Wahiba hatte sich in den sozialen Medien abfällig geäußert: "Macht euch keine Sorgen, uns geht's gut. Wir sind erfreut zu sehen, dass ihr uns bis in die Küche verfolgt. Ich erspare euch den Rest, ich bin kurz vorm Erbrechen, glaubt mir. Armes Frankreich, dass es so viele Idioten und Arschlöcher gibt!", schrieb sie auf Instagram.

Franck Ribéry verspeiste mit Blattgold verziertes Steak

Hintergrund der Affäre ist ein Video, das Franck Ribéry am 3. Januar auf seinem Instagram-Account veröffentlichte. Darin ist zu sehen, wie der Sportler ein mit Blattgold verziertes Steak serviert bekommt. Das Mahl soll angeblich 1200 Euro gekostet haben - 1000 Euro allein für das Gold. Daraufhin war Ribéry massiv kritisiert worden.

Der FC Bayern stellte jetzt klar, dass es sich um eine "private Angelegenheit" handele und der Franzose das Steak nicht selbst bezahlt habe, sondern gemeinsam mit seinem Sohn eingeladen wurde. In dem Restaurant in Dubai seien auch andere prominente Fußballer wie Messi, Ronaldo und Pogba zu Gast gewesen. Es sei üblich, dass am Tisch eine Art Showact veranstaltet werde, sagte Hasan Salihamidzic und bezeichnete das Video mit dem Restaurantbezitzer als "Marketing-Gag".

jum

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