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Fußball-Bundesliga Lasogga schießt HSV mit Hattrick zum Sieg


Der HSV hat Nürnberg mit 5:0 abgeschossen. Drei Tore davon erzielte Neu-Hamburger Pierre-Michel Lasogga. Freiburg rettete einen Punkt gegen Frankfurt.

Mit einem Blitz-Hattrick binnen acht Minuten hat Pierre-Michel Lasogga den Hamburger SV von den Abstiegsrängen geschossen. Bei der 5:0 (1:0)-Gala der Hanseaten beim Kellerkonkurrenten 1. FC Nürnberg trumpfte der deutsche U 21-Nationalspieler am Sonntag groß auf - und machte den ersten Sieg unter der Regie des neuen Trainers Bert van Marwijk perfekt.

Neben Lasogga (59./62./67. Minute) beteiligten sich vor 38.042 Zuschauern auch Rafael van der Vaart (17.) und Tolgay Arslan (74.) an dem munteren Wettschießen gegen harmlose Franken, die die höchste Heimniederlage seit Oktober 1998 (1:5 gegen 1860 München) kassierten. Das Team von FCN-Coach Michael Wiesinger wartet nach acht Spieltagen noch immer auf den ersten Saisonerfolg - nicht zuletzt gerät der Trainer selbst zunehmend in Erklärungsnot.

Van der Vaart glänzt als Torschütze und Vorbereiter

Die vor Wochenfrist in Bremen mit einem Punkt belohnte Maßnahme von Wiesinger, zwei Angreifer aufzubieten, zahlte sich gegen den cleveren HSV nicht aus. Josip Drmic und Tomas Pekhart blieben als Doppelspitze ohne Durchschlagskraft. Zudem kamen aus dem Mittelfeld kaum Impulse, weil Hiroshi Kiyotake als Ideengeber seiner Form aus der vergangenen Saison noch immer hinterherläuft.

Wesentlich effektiver agierten die Hamburger, die unter van Marwijk deutlich an Sicherheit gewonnen haben und in van der Vaart einen stets anspielbereiten Akteur in ihren Reihen hatten. Der Niederländer glänzte als Torschütze und Vorbereiter. Zum Matchwinner aber wurde Lasogga, dem in seinem vierten Spiel für die Hanseaten einer der schnellsten Hattricks der Bundesliga-Geschichte gelang.

Hektische Schlussphase in Freiburg

Im letzten Spiel des 8. Spieltages bewahrte Joker Nicolas Höfler den SC Freiburg vor dem letzten Tabellenplatz und verhinderte einen Sieg von Eintracht Frankfurt. Der Angreifer erzielte vier Minuten vor dem Ende den Treffer zum hochverdienten 1:1 (0:0)-Endstand gegen Eintracht Frankfurt. Zuvor hatte ein Eigentor von Christian Günter (64.) die Mannschaft von Trainer Christian Streich in Rückstand gebracht. Die lange Zeit tonangebenden Freiburger bleiben nach Abschluss des 8. Spieltags damit Vorletzter mit vier Punkten - allerdings weiterhin ohne Sieg. Die Eintracht, bei der in der hektischen Schlussphase der Ex-Freiburger Johannes Flum die Gelb-Rote Karte sah, verpasste ihren 555. Bundesligasieg und bleibt 13.

tis/DPA DPA

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