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Fußball-Bundesliga: St. Pauli vor dem Abstieg - Lautern und "Wölfe" siegen

Der FC St.Pauli steht als erster Absteiger so gut wie fest. Die Hamburger haben das Keller-Duell in Kaiserslautern verloren und damit praktisch keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. Wolfsburg verschaffte sich dagegen mit einem Sieg in Bremen Luft im Abstiegskampf.

Für den FC St. Pauli ist das Abenteuer Fußball-Bundesliga nach nur einem Jahr praktisch schon wieder beendet. Der 1. FC Kaiserslautern gewann im Aufsteiger-Duell am Freitag 2:0 (1:0) gegen den Tabellen-Letzten und bejubelte die praktisch feststehende Rettung. Der VfL Wolfsburg verließ durch das 1:0 (1:0) bei Werder Bremen zumindest bis zum Samstag den Relegationsplatz. Die Bremer verpassten durch die Heimniederlage den vorzeitigen Klassenverbleib.

Während die Lauterer nach den Toren durch Christian Tiffert (29.) und Mathias Abel (68.) zwei Spieltage vor Schluss 40 Punkte auf dem Konto haben, ist Werder mit 38 Zählern noch nicht durch. Ex-Meister Wolfsburg hat dank des Treffers von Sascha Riether (22.) in Bremen nun 35 Punkte. St. Pauli blieb nach dem zehnten sieglosen Spiel in Serie bei 29 Zählern stehen und kann selbst mit Siegen über Bayern München und den FSV Mainz 05 kaum noch den 16. Platz erreichen, der zu Relegationsspielen berechtigt.

Trapp rettet Führung gegen Asamoah

Die seit dem Derby-Triumph über den HSV erfolglosen Hamburger hatten auf dem Betzenberg Glück, dass Schiedsrichter Günter Perl nach Hlouseks Freistoß nicht früh auf Elfmeter entschied, denn der in der Mauer stehende Florian Lechner klärte mit der Hand (8.). In der Offensive vergaben Charles Takyi (20.) und Lechner (27.) gegen FCK-Keeper Kevin Trapp die Führung, ehe auf der Gegenseite Tiffert eine Flanke von Leon Jessen per Kopf zu seinem zweiten Saisontor nutzte.

Damit machte der Kapitän auch sein Eigentor aus dem mit 0:1 verlorenen Hinspiel wett. Die Führung rettete danach erneut Trapp gegen Gerald Asamoah (40.) und Max Kruse (43.) in die Halbzeit. Abel bestrafte nach einer Ecke ebenfalls per Kopf die fahrlässige Chancenverwertung des Schlusslichts.

Werder anfangs klar überlegen

Der freundlich empfangene Diego feierte mit Wolfsburg an alter Wirkungsstätte in Bremen den zweiten Sieg in Serie nach dem 4:1 über Köln. Werder gelang einen Tag vor dem 50. Geburtstag von Trainer Thomas Schaaf auch im siebten Heimspiel nacheinander kein Erfolg. Dabei waren die Gastgeber anfangs klar überlegen, Kapitän Torsten Frings vergab in seinem 400. Bundesliga-Spiel mit einem ersten Freistoß in der 11. Minute die erste Chance der Gastgeber.

Mit seiner ersten Gelegenheit ging dann allerdings der vom engagierten Diego angetriebene VfL in Führung. Werders Torwart Tim Wiese ließ einen Schuss von Cicero genau vor die Füße von Riether abprallen, der beim Abstauben keine Mühe hatte. Nur sechs Minuten später klärte Wiese gegen Mario Mandzukic deutlich energischer (28.).

Vor 40.000 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion verloren die Bremer nun ihre Linie. Auch wenn Werder durch Marko Marin (54.) wieder die erste gute Chance der zweiten Halbzeit besaß, änderte sich an diesem Eindruck nichts. Wolfsburg hatte das Spiel weiter im Griff, wirkte deutlich selbstsicherer und setzte wie bei einem schönen Angriff über Diego und Grafite (56.) auf Konter. Makoto Hasebe rettete danach allerdings auf der VfL-Torlinie den Erfolg.

mad/DPA / DPA

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?