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FUSSBALL: Rolf Dohmen: »Einzelschicksale zählen nicht«

Der vom Abstieg bedrohte Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt flüchtet sich vor dem Spiel beim SC Freiburg am Samstag in Durchhalteparolen.

Der vom Abstieg bedrohte Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt flüchtet sich vor dem Spiel beim SC Freiburg am Samstag in Durchhalteparolen. »Einzelschicksale sind jetzt uninteressant, es geht um die Eintracht, die Bundesliga und nicht um den Trainer«, erklärte Interimscoach Rolf Dohmen in Emmendingen, wo sich die Hessen nach einem Trainingslager in Spanien den letzten Schliff holen wollen. Der nach fünf Spielen ohne Sieg in der Kritik stehende Sportdirektor hat der Mannschaft noch einmal den Ernst der Lage vor Augen geführt. Man spiele gegen den Abstieg und wer das noch nicht begriffen habe, sei absolut fehl am Platz, meinte Dohmen in seinem dramatischen Appell.

Mannschaftsrat zieht mit

Ein Punktgewinn im Breisgau sei das Ziel der Eintracht. »Wenn uns das gelingt, haben wir alles richtig gemacht. Wenn nicht, war alles falsch«, sagte Dohmen, der den Mannschaftsrat um Kapitän Torsten Kracht und Spielmacher Horst Heldt lobte: »Sie versuchen, aus dem Team wieder eine verschworene Gemeinschaft zu machen.« Die taktische Ausrichtung will Dohmen erst kurzfristig festlegen. »Ich habe verschiedene Spielmodelle im Kopf«, so der Interimstrainer. Welch dies sind, lies er offen. Allerdings wurden Thomas Reichenberger und Alexander Schur trotz nicht ganz ausgeheilter Verletzungen von Dohmen in den Kader berufen.

Zugleich stellte Dohmen noch einmal klar, dass er die Mannschaft auch bei einer Niederlage bis zum Saisonende mit Co-Trainer Armin Kraaz betreuen wird. »Es gibt keinen Notplan«, versicherte Dohmen.

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