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Hamburger SV: Zé Roberto entschuldigt sich und bleibt in Brasilien

Zé Roberto hat sich beim HSV dafür entschuldigt, dass er dem Trainingslager in Belek ferngeblieben ist. "Ich habe ein ernstes familiäres Problem, welches ich nur vor Ort in Brasilien lösen kann", so der Brasilianer.

Nach seinem unerlaubten Fernbleiben vom Trainingslager des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV im türkischen Belek hat der brasilianische Mittelfeldstar Ze Roberto erstmals Kontakt zu HSV-Trainer Bruno Labbadia aufgenommen und seine zeitnahe Rückkehr nach Hamburg angekündigt. "Es tut mir leid, dass ich nicht ins Trainingslager gekommen bin und den HSV erst so spät über die Gründe in Kenntnis gesetzt habe. Ich habe ein ernstes familiäres Problem, welches ich nur vor Ort in Brasilien lösen kann", erklärte der 35-Jährige auf der HSV-Homepage.

Bei den Hamburgern bewertete man die Gründe für Ze Robertos Fernbleiben auf SID-Anfrage als "schlüssig", geht jedoch nicht davon aus, dass der Südamerikaner noch in die Türkei nachreisen wird. Auch an der bereits verhängten Geldstrafe für den Mittelfeldstrategen ändert die telefonische Kontaktaufnahme nichts, da Ze Roberto seinen Arbeitgeber über mehrere Tage nicht über die Gründe für sein unentschuldigtes Fernbleiben informiert hatte.

Der HSV war bereits am vergangenen Samstag nach Belek gereist. "Ich bitte die Leute, nicht an meiner Zuverlässigkeit zu zweifeln, die ich in meiner Karriere bislang immer unter Beweis gestellt habe. Ich hoffe, so schnell wie möglich nach Hamburg kommen zu können und werde Kontakt zu den Verantwortlichen halten", meinte Ze Roberto, der sich nach einer Bänderverletzung im Sprunggelenk derzeit im Aufbautraining befindet: "Meinem Fuß geht es besser. Ich muss jetzt nur noch Wadenmuskulatur aufbauen, die durch das Tragen des Gipses verloren gegangen ist."

sid/kbe

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