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HSV gegen Greuther Fürth: Die wichtigsten Fakten zur Bundesliga-Relegation

Wenn Fürth in der Relegation auf den HSV trifft, dann ist es das klassische Duell zwischen David und Goliath. Der HSV hat mehr Fans, den größeren Etat - und mehr Gegentore in der Saison kassiert.

Von Patrick Rösing und Felix Haas

Großer Club, große Namen - auf dem Papier - das beweisen die Fakten - steht die Favoritenrolle des Hamburger SV in der Bundesliga-Relegation gegen die SpVgg Greuther Fürth fest. Den Hamburgern wurde die Chance auf Rettung nach einer katastrophalen Saison geschenkt, der Zweitligist hat sie sich erarbeitet. Der HSV ist schlecht wie nie, Greuther Fürth obenauf. Wenn beide am Donnerstag (20.30 Uhr/ARD und im Liveticker von stern.de) in der Hamburger Arena zum ersten Vergleich aufeinandertreffen, haben die Fürther nichts zu verlieren - der HSV jedoch alles. "Beißen ohne Ende", fordert deshalb HSV-Urgestein Uwe Seeler. "Da muss jeder sein letztes Hemd ausziehen."

Der HSV kann aus der jüngsten Negativserie von fünf Niederlagen kaum Siegeszuversicht ziehen. Anders die Fürther: Von ihren letzten 14 Saisonspielen haben sie lediglich eines verloren. Mit 64 Toren verfügen die Franken über die beste Offensive der 2. Liga. Dagegen stellen die Hamburger mit 75 Gegentoren unter allen 56 Mannschaften in den drei Profiligen die löchrigste Defensive. Wer selbstbewusster ins Rennen geht, ist nicht schwer zu erraten. "Wir nehmen den Druck gern an. Wir können daraus positive Energie ziehen", sagte Trainer Mirko Slomka am Mittwoch. "Ich glaube, dass wir enorm treffsicherer geworden sind."

Von Patrick Rösing und Felix Haas

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