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International Dreamteam FC Liverpool


Vier Schotten, ein Waliser, ein Mann, der mit Bananen kickt und einer, der mit seinem linken Fuß Orangen schälen kann, bilden das Gerüst unserer Auswahl der besten elf Spieler des FC Liverpool aller Zeiten. 

Der FC Liverpool gehört nicht nur zu den beliebtesten und bekanntesten Clubs aus England, sondern ist mit 18 Meistertiteln und fünf Siegen im Europacup der Landesmeister bzw. der Champions League auch einer der erfolgreichsten Vereine weltweit.

Seit der Gründung 1892 haben unzählige herausragende Spieler das legendäre rote Trikot überstreifen und an der Anfield Road auflaufen dürfen. Aus diesem illustren Kreis haben wir nun die elf besten Akteure ausgewählt, um die beste Liverpool-Elf aller Zeiten zu küren. Die Kriterien, nach denen wir unsere Auswahl getroffen haben, sind hart. Gewonnene Titel, geschossene Tore, Ansehen bei den Fans und technische Fähigkeiten sind ebenso ein Kriterium wie die Bedeutung, die die einzelnen Spieler in ihrer jeweiligen Epoche für den Club gehabt haben und wie bekannt ihr Name noch heute in England ist.

Vorwegzuschicken ist, dass die Zeit zwischen 1960 und 1990 die eindeutig erfolgreichste Ära der Clubgeschichte ist und sich die meisten Spieler daher aus diesem Zeitraum rekrutieren. Wir haben allerdings auch darauf geachtet, dass sowohl die weiter zurückliegende Historie des Clubs als auch die jüngere Vergangenheit nicht ganz außen vor bleiben. Trotzdem wird sicherlich der eine oder andere große Name ohne Berücksichtigung bleiben müssen.

Spieler, die es nicht geschafft haben 

Herausragende Torhüter gab es in der Liverpooler-Clubgeschichte z.B. einige. Und Geschichten gäbe es über sie auch zu erzählen. So ist Elisha Scott (1912-1934) nicht nur der Spieler, der am längsten das Trikot der Reds getragen hat, auch seine Rivalität mit Evertons Dixie Dean ist legendär. Überliefert ist eine Geschichte, nach der sich beide auf der Straße begegnet sein sollen. Deans Kopfnicken beantwortete Scott vor den Augen überraschter Passanten mit einem Hechtsprung, als würde er einen Kopfball des Gegners parieren müssen.

Dann gäbe es da noch Bruce Grobbelaar (1981-1994). Der Mann aus Simbabwe hatte einst in der Rhodesian National Guard gekämpft, hatte als Jugendlicher ein Angebot aus den USA für ein Baseball-Stipendium und war auch sonst für Exzentrik und Extravaganzen bekannt und sah sich seiner Karriere auch mit Manipulationsvorwürfen konfrontiert, wurde zunächst freigesprochen, musste nach einer Berufungsverhandlung Schadenersatz an die Zeitung Sun leisten. Da er die 500.000 Pfund nicht aufbringen konnte, musste er sich bankrott erklären.

Auch auf anderen Positionen hatten wir die Qual der Wahl. Sami Hyypiä hätte man ebenso in der Abwehr aufbieten können wie Mark Lawrenson, Steve Nicol, Emlyn Hughes oder Garry Byrne, der nicht nur hart gegen seine Gegenspieler, sondern auch sich selbst war und trotz gebrochenen Nackenwirbels spielte. Steve Heighway wäre eine der möglichen Alternativen für das Mittelfeld gewesen und auch im Sturm balgten sich viel zuviele Klassespieler um die drei zur Verfügung stehenden Posten.

Gordon Hodgson (1925-36), der mit insgesamt 17 mehr Hattricks fabrizierte als jeder andere Red, Robbie Fowler, der den schnellsten Hattrick der Liverpooler Geschichte erzielte und mit seinem legendären Kokain-Jubel die wohl umstrittensten Torfeier der Fußballgeschichte zelebrierte, und Michael Owen, immerhin Liverpools jüngster Torschütze aller Zeiten, müssen genauso auf der Bank Platz nehmen wie Kevin Keegan... Aber genug der Vorrede, hier ist also unser Dreamteam des FC Liverpool im 4-3-3.

Ray Clemence (1967-1981: 665 Spiele/335 ohne Gegentor)

Wie schon erwähnt, tolle Torhüter gab es in Liverpool immer. Doch Clemence ragt heraus. Zum einen wären da seine insgesamt 335 Partien ohne Gegentor zu erwähnen, aber auch die Tatsache, dass er in elf Jahren als Stammkeeper lediglich sechs Ligapartien verpasste. Clemences Paraden sicherten Liverpool einige Titel - so zum Beispiel im UEFA Cup-Finale 1973, als er im Hinspiel gegen Gladbach einen Heynckes-Elfmeter hielt und Liverpool so am Ende einen Vorsprung von einem Tor gegen die Deutschen hatte.

Herausragend war auch die Saison 1978/79, als der Keeper nur 16 Gegentore in der heimischen Liga zulassen musste. Zu verdanken hatte er das auch seiner für damalige Verhältnisse modernen Spielweise. Clemence klebte nicht auf der Linie bzw. in seinem Torraum, nein, er spielte mit, verließ sein Gehäuse und setzte die gegnerischen Stürmer unter Druck. Gepaart mit seiner Sprungkraft und Reaktionsschnelligkeit machte ihn das zum herausragenden Keeper seiner Zeit und bescherte Liverpool u.a. fünf Meisterschaften, einen FA Cup, zwei UEFA Cups und drei Titel im Europacup der Landesmeister.

Phil Neal (1974-1985: 650 Spiele, 59 Tore)

Er war der erste Spieler, den Bob Paisley 1974 als neuer Trainer von Liverpool verpflichtete und wohl auch einer seiner besten Einkäufe. Der Rechtsverteidiger schlug sofort ein und entwickelte sich zu einem der besten Spieler seiner Generation auf dieser Position weltweit. Mit seinem guten Auge, seinem taktischen Verständnis verhalf er der Defensive zu mehr Sicherheit und sorgte mit seinen schnellen Vorstößen immer wieder für Torgefahr.

Neals Erfolgsbilanz ist einzigartig: Von fünf Europapokalfinals der Landesmeister mit den Reds gewann er vier und erzielte in zwei Endspielen sogar Tore. Zudem holte er acht Meistertitel, viermal den Ligapokal und einen UEFA Cup. Nur die Kapitänsbinde, die ihm in der Saison 1984/85 verliehen wurde, brachte ihm kein Glück. Eine titellose Liverpool-Saison und das Drama von Heysel fallen in diese Zeit, die letztlich auch das Ende von Neal bei den Reds einläutete. Er wechselte in der Folgesaison als Spielertrainer nach Bolton.

Alan Hansen (1977-1991: 620/14)

Der Schotte mit den dänischen Wurzeln hatte als Jugendlicher viele Talente. Er brillierte als Volleyballer, im Squash und auch im Golf und hätte auch in allen diesen Sportarten eine Karriere starten können. Doch zum Glück für Liverpool entschied er sich für Fußball und wurde zwischen 1977 und 1991 als Innenverteidiger zum großen Rückhalt des Teams. "Auf seiner Position ist er der geschickteste, den ich je im britischen Spiel gesehen habe", lobte laut lfchistory.net sein Entdecker Paisley. "Es ist eine Freude ihm zuzusehen."

Hansen war nicht nur kompromisslos im Zweikampf - Härte hatte er schon als 15-Jähriger bewiesen, als er in einem Jugendclub gegen ein Glasschild gelaufen war und sich eine Platzwunde auf der Stirn zugezogen hatte, die mit 27 Stichen genäht werden musste -, er glänzte auch durch Schnelligkeit und die Fähigkeit das Spiel zu eröffnen. Damit hatte er großen Anteil an acht Meisterschaften, drei Europacups, sechs Pokal- und drei Ligacup-Siegen. Hansen hatte aber nicht nur an den großen Erfolgen Anteil, er stand auch bei den zwei größten Tragödien der Fußballgeschichte auf dem Feld - 1985 im Heysel-Stadion und 1989 in Sheffield.

Nach seinem Karriereende machte er sich auch als Kolumnist und TV-Experte einen Namen. Bei der BBC soll Hansen laut Daily Mail für jeden Auftritt in der Sendung Match Of The Day £40.000 bekommen.

Jamie Carragher (1996-?: 671/5)

Mit zehn gewonnenen Trophäen (u.a. zweimal FA Cup und einmal Champions League) und als Spieler mit den zweitmeisten Pflichtspieleinsätzen und den meisten Europapokalspielen der Clubgeschichte, ist auch Jamie Carragher aus unserer Topelf nicht wegzudenken. Dabei war er als Kind glühender Anhänger des verhassten Lokalrivalen. Es waberte sogar lange Jahre das Gerücht durch Liverpool, Carragher habe ein Everton-Tattoo auf dem rechten Arm und würde deshalb vornehmlich langärmlige Shirts tragen.

Das stimmte natürlich nicht, Carragher liebt mittlerweile nur noch den FC Liverpool - und zwar heiß und innig. Der Erfolg mit den Reds steht für ihn über allem - sogar über Siegen mit der Nationalmannschaft. Über den verschossenen Elfmeter im WM-Viertelfinale 2006 gegen Portugal schrieb er in seiner Autobiografie: "Ich verfehle lieber für England als für Liverpool." Aussagen wie diese, seine große Einsatzfreude, aber auch seine leidenschaftliche, manchmal allerdings auch überharte, Spielweise machten ihn zum absoluten Fanliebling.

Alec Lindsay (1969-1977: 248/18)

Zunächst hatte die Verpflichtung Lindsays nach einem großen Missverständnis ausgesehen. Trotz seiner vielseitigen Verwendbarkeit - er wurde als Mittelfeldspieler eingekauft, spielte im Reserveteam aber im Stum - tat sich der Junge schwer, einen Platz im Team zu finden und wollte Liverpool bereits entnervt wieder verlassen, als ein Ersatz auf der linken Abwehrseite gesucht wurde. Und genau dort schlug Lindsay ein.

Er war zwar nicht der Schnellste, doch diesen Makel machte er mit großartigem Stellungsspiel und einer schon fast an Prophetie grenzenden Fähigkeit zu antizipieren wett. Herausragend war jedoch sein linker Fuß, mit dem er "eine Orange hätte schälen können", wie Entdecker Bill Shankly laut independent.co.uk einst schwärmte und der ihm großen Anteil an Meisterschaft und UEFA Cup-Sieg 1973 und dem Triumph im FA Cup ein Jahr später bescherte.

Billy Liddell (1939-1961: 534/228)

Der gebürtige Schotte Liddell hatte zwar bereits 1938 auf Empfehlung von Matt Busby als Amateur unterschrieben, steig ein Jahr später für ein wöchentliches Salär von drei Pfund zum Profi auf, konnte sein offizielles Liverpool-Pflichtspieldebüt wegen des ausbrechenden Zweiten Weltkriegs erst 1946 bestreiten. Doch in Freundschaftsspielen hatte der Rechtsaußen in der Zwischenzeit schon sein großes Talent unter Beweis stellen können und schlug auch in der Liga mit einem Doppelpack gegen Chelsea voll ein und half den Meistertitel 1946/47 zu sichern.

Neben seinem strammen Schuss, seinen technischen Fähigkeiten und seiner Power zeichneten das Kraftpaket Liddell aber auch seine Fairness und vor allem seine Liebe zum Club aus. Denn obwohl es mit dem Club zu Beginn der 50er Jahre sportlich bergab ging, hielt der gläubige Christ, der niemals trank oder rauchte, Kop die Treue und sorgte mit seinen Toren dafür, dass die Reds nicht in der sportlichen Bedeutungslosigkeit versanken. Die Fans dankte es ihm, verpassten dem Club ihm zu Ehren sogar den Spitznamen "Liddellpool".

Graeme Souness (1978-1984: 358/56)

Der Schotte war der Spielgestalter der Reds vom Ende der Siebziger bis Mitte der Achtziger Jahre. Souness wurde zu seiner aktiven Zeit als "Bär von einem Spieler mit der Feinfühligkeit eines Violinisten"beschrieben. Doch der Start nach seinem Wechsel aus Middelsbrough war nicht ideal. Souness, dem seine Vorliebe für das Nachtleben bereits zuvor fast die Karriere ruiniert hätte, drohte unter die Räder zu kommen. "Man gab mir den Spitznamen Champagner Charlie", erinnerte er sich später laut lfchistory.net.

Doch er bekam die Kurve. Sein erstes Tor für Liverpool wurde zum Tor des Jahres gewählt und mit seinem genialen Pass auf Kenny Dalglish im Finale des Europacups ebnete er den Weg zur Titelverteidigung der Reds. Souness war fortan die treibende Kraft im Mittelfeld, stieg später zum Kapitän auf und war Garant für weitere Titel. Fünf Meistertitel, drei Europacups, vier Ligapokale und drei FA Cups gewannen die Reds unter seiner Regie, ehe er zu Sampdoria in die Serie A wechselte. Anfang der Neunziger kehrte Souness noch einmal als Trainer zurück an die Anfield Road und gewann 1992 immerhin noch einmal den FA Cup.

Steven Gerrard (1998-?: 556/140)

Obwohl er seine Karriere noch lange nicht beendet ist, ist Gerrard bereits jetzt eine Legende an der Anfield Road. Der zentrale Mittelfeldspieler ist seit mittlerweile 13 Jahren der große Leistungsträger der Reds und wurde von der Queen sogar zum Ritter geschlagen. Anfangs von einigen Verletzungen noch behindert, schwang er sich in der Saison 2000/01 zu großer Klasse auf und führte Liverpool zu drei Titeln, dem FA Cup, dem Ligapokal und dem denkwürdigen 5:4-Sieg über Alaves im UEFA Cup-Finale.

Unsterblich machte er sich aber mit seiner Weltklasse-Partie im Champions League-Finale 2005, als er die Reds nach einem 0:3-Rückstand gegen Milan noch zum Ausgleich führte und im Elfmeterschießen den Pokal sicherte. Gleichsam wertvoll in Defensive und Offensive, laufstark und vor allem überaus ballsicher und passgenau lauten Gerrards Attribute, die seine Schwächen, eine hohe Verletzungsanfälligkeit und seine zeitweise Unbeherrschtheit auf dem Platz mehr als aufwiegen. Wie hoch sein Ansehen im Club und bei den Fans ist, beweist die Tatsache, dass hinter den Kulissen trotz noch 18 Monaten gültigen Vertrags bereits jetzt an einer Verlängerung für weitere zwei Jahre gearbeitet wird.

John Barnes (1987-1997: 407/108)

Seine fußballerische Klasse brachte Außenstürmer Barnes nicht nur zweimal den persönlichen Titel Fußballer des Jahres in England ein, sondern dem FC Liverpool auch zwei Meistertitel, FA Cup-Triumphe und dreimal den Charity Shield ein. Barnes, dem seine Teamkollegen Mitte der Achtziger in Anlehnung an eine Figur aus Dallas den Spitznamen Digger verpassten, war aber auch aufgrund seines Humors und seiner Entertainerfähigkeiten einer der Publikumslieblinge an der Anfield Road und wurde von den Fans auf Platz fünf der bedeutendsten Liverpool-Spieler aller Zeiten gewählt.

Die gegnerischen Fans schmähten ihn jedoch wegen seiner Hautfarbe und warfen Bananen nach ihm. Unwürdige Aktionen, die Barnes - ganz der Entertainer, der er auf und neben dem Platz war, trotz ihrer Abscheulichkeit mit Humor nahm und auf seine ganz spezielle Art und Weise konterte. Im legendären Derby gegen Everton Ende der 80er beförderte er er eine dieser Bananen per elegantem Hackentrick vom Feld. Am besten charakterisiert ein überlieferter Ausspruch von Sturmlegende Tom Finney das Talent von Barnes: "Spieler wie ihm begegnet man nur einmal im Leben."

Kenny Dalglish (1977-1990: 515/172)

Das trifft auch auf Dalglish zu. Sieben Meisterschaften, drei Europapokalsiege und fünf nationale Pokale als Spieler und Spielertrainer (zwischen 1985 und 1991) machen den Schotten zu einem der erfolgreichsten Spieler aller Zeiten und brachten ihm unter den Liverpool-Fans den Beinamen King Kenny ein. 1977 als Ersatz für Kevin Keegan verpflichtet, konnte er seinen Vorgänger schnell vergessen machen und eroberte sich mit seinem Siegtor im Europacup-Finale 1978 gegen Brüssel einen Platz in den Geschichtsbüchern des Clubs.

Mit jedem weiteren Titel, aber spätestens nach seinem Einsatz für die Hinterbliebenen der Tragödie von Hillsborough stieg Kenny zur Kop-Ikone auf. Mit seiner Frau besuchte er Trauerfeiern, verlas selbstverfasste Trauerreden und versuchte so die Katastrophe zu verarbeiten und den Opfern Respekt zu zollen. 1990 holte er als Trainer letztmalig die Meisterschaft und trat im Februar 1991 zurück. 20 Jahre später startete er das Comeback und arbeitet derzeit daran, die Reds zurück zu alten Erfolgen zu führen.

Ian Rush (1980-87; 88-96: 660/346)

Mit 346 Pflichtspieltreffern ist Rush der unangefochten beste Torjäger der Clubgeschichte und derjenige, der den Ruf des FC Liverpool Anfang und Mitte der Achtziger Jahre maßgeblich mitprägte. Seine Karriere in Liverpool kam zwar nur langsam in Tritt, doch dann explodierte er förmlich. In der Saison 1981/82 schoss er 30 Tore in 49 Pflichtspielen - und in dem Stil ging es weiter.

Seine beste Saison hatte er ohne Zweifel ein Jahr später, als er sich mit 50 Toren in allen Pflichtspielen als erster Brite den Goldenen Schuh holte. Doch Rush war nicht nur ein Vollstrecker, sondern glänzte auch mit läuferischem Einsatz und viel Arbeit für seine Mitspieler. Er bereitete auch Treffer vor, half hinten aus und legte so den Grundstein zu fünf Meistertiteln, drei FA Cups, fünf League Cups und dem Europacup 1984. Unterbrochen wurde seine Zeit in Liverpool nur durch ein einjähriges, aber erfolgloses Gastspiel bei Juventus Turin, wo er sich nicht hatte durchsetzen können. Über das verlorene Jahr witzelte er in der ihm eigenen Art laut nesn.com später: "Das war wie in einem fremden Land zu leben."

Bill Shankly (1959-1974)

Auch wenn Shankly nicht ganz soviele Trophäen hatte sammeln können wie sein Nachfolger Bob Paisley (1974-1983), muss man ihn trotzdem als den besten Manager aller Zeiten der Reds betrachten. Er war es schließlich, der nach seiner Amtsübernahme den nach unten taumelnden Club wieder auf Vordermann brachte und mit dem Aufbau einer vernünftigen Infrastruktur und der Verpflichtung neuer, talentierter Spieler die späteren Erfolge in Europa überhaupt erst möglich machte. Er verpasste Liverpool die neue Philosophie, auf der Paisley später aufbauen und sie weiterentwickeln konnte. Kein Wunder, dass Shankly in Liverpool absoluten Legendenstatus genießt. Dazu trug er auch mit der Art seines Umgangs mit den Fans bei. Er suchte immer den persönlichen Kontakt, beantwortete die Briefe der Anhänger persönlich und individuell.

Malte Asmus

sportal.de sportal

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